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Machinarium
Machinarium, entwickelt von der Games-Schmiede Amanita Design, ist ein hübsch anzuschauendes und furchtbar drolliges Roboter-Adventure im klassischen Point-and-Click-Stil. Auf dem Independent Games Festival 2009 gewann das Spiel den Preis für exzellente künstlerische Gestaltung. Ein Blick auf den Screenshot reicht, um jeden Zweifel an der Berechtigung dieses Preises auszuräumen. Aber nicht nur grafisch hat das Spiel einiges zu bieten. Eine intuitive Steuerung, spannende Storyline und herausfordernde Rätsel tragen dazu bei, begeisterte Adventure-Zocker an den Bildschirm zu fesseln.
Der Held des Spiels ist ein kleiner Roboter namens Josef, der von der städtischen Müllentsorgung auf einem außerhalb gelegenen Schrottplatz abgeladen wird. Gewillt, sein Dasein nicht als Abfall zu fristen, macht er sich auf den Weg zurück in die Roboter-Metropole, wo er bereits kurz nach seinem Eintreffen Zeuge der Planung eines Bomben-Attentats wird. Schritt für Schritt muss sich Josef nun in die schwindelerrengenden Höhen der rostigen Stadt aus Blech vorkämpfen, um die Katastrophe zu verhindern.
Das Gameplay von Machinarium erschließt sich dem Spieler erfreulich intuitiv und basiert vor allem auf der Fähigkeit Josefs, seinen Körper stauchen und strecken zu können. So kann man sich sowohl in engen, verwinkelten Kanalsystemen fortbewegen als auch in scheinbar unerreichbarer Höhe platzierte Gegenstände stibitzen. Weiterhin haben die Entwickler von Machinarium vollständig auf den Einsatz von Sprache verzichtet. Instruktionen und Hinweise, die Josef von NPCs (non-playable Characters) erhält, werden als (meist) selbsterklärende Cartoons dargestellt.
Die Storyline des Spiels wird hauptsächlich getragen von Helferdiensten, die man für andere Stadtbewohner verrichten muss. Diese sind meist selbst Opfer der angehenden Attentäter und helfen Josef im Gegenzug für seine Unterstützung tatkräftig. Unterbrochen werden diese Rätsel immer wieder von kniffligen Puzzlespielen, wie z. B. einer Partie Tic-Tac-Toe, bei der man 5 Steine in Reihe oder diagonal erreichen muss. (An diesem Puzzle hat sich der Tester übrigens sehr lange die Zähne ausgebissen ;-))
Das einzige (und daher auch größte) Manko des Spiels ist, dass es derart viel Spaß macht. Ihr fragt euch warum? Weil jeder Spieler sichtlich enttäuscht sein wird, wenn Machinarium bereits nach rund sechs Stunden Spielzeit seinem Ende zugeht. Mit einem so hübsch anzusehenden und flüssig zu spielenden Adventure wäre einem auch nach der doppelten Spielzeit gewiss noch nicht langweilig geworden. Dies verhindert leider die Bestnote, die aber nicht wesentlich verfehlt wird. Machinarium ist erhältlich für Windows und Mac und kann für knapp 20 € unter www.machinarium.de bestellt werden.
| Gesamtwertung: | |
| Benutzerfreundlichkeit: | gut |
| Optik: | sehr gut |
| Aktualität: | sehr gut |
| Funktionalität: | sehr gut |
| Preis/Leistungs-Verhältnis: | sehr gut |
WinUtilities Free Edition
WinUtilities von YL Software ist eine Sammlung von verschiedensten Tools, die eine Verbesserung der Systemperformance bei Windows-Rechnern versprechen. Ob die Software hält, was sie verspricht, hat SoftwareKaufen im folgenden Review untersucht.
Das Herunterladen der Free Edition (bei YL Software) und die anschließende Installation gehen erfreulich reibungslos vonstatten. Als ich das Programm danach starte, präsentiert sich mir eine übersichtliche Benutzeroberfläche, die alle vorhandenen Tools (und das sind 24 an der Zahl) in die folgenden Modulgruppen aufgliedert:
- Clean-up & Repair
- Optimize & Improve
- Privacy & Security
- Files & Folders
- Registry Tools
- System Tools
Unter den Tools selbst befinden sich u. a. solch nützliche Sachen wie der Disc Cleaner, Startup Manager, History Cleaner, Duplicate Files Finder, Registry Backup & Restore oder Auto Shutdown.
Die einzelnen Module sind je nach Bedarf in der Form eines Schritt-für-Schritt-Wizards aufgebaut (z. B. im Falle des Disk Cleaners) oder stellen eine überschaubare Oberfläche zur Verfügung, um Einstellungen vornehmen zu können, die sonst mühsam von Hand in Systemdateien eingetragen werden müssten. Die sogenannte Rescue-Option erlaubt es zudem jederzeit zu einem früheren Sicherungspunkt zurückzuspringen, falls ein unvorhergesehener Fehler passiert oder man es mit der Optimierung ein wenig zu weit getrieben hat.
Neben diesen teilweise sehr detaillierten Möglichkeiten, seine Systemperformance zu verbessern stellt WinUtilities auch die sogenannte 1-Click-Maintenance zur Verfügung. Diese fasst die wichtigsten “Reinigungsaktionen” (wie z. B. Papierkorb leeren, Cookies entfernen oder Browser-Verlauf löschen) in Form von Ankreuzfeldern zusammen. Der User kann hiervon beliebig viele auswählen und die ensprechenden Aktionen können dann mit einem Klick ausgeführt werden.
Insgesamt stellt WinUtilities viele “bodenständige” Funktionen zur Verfügung, die sich so auch in anderen Softwareprodukten ähnlicher Art finden lassen. Jedoch wird trotz der Fülle an Tools eine ausgezeichnete Übersicht und Strukturierung gewahrt, die den User zu keiner Zeit verwirrt. Als weiterer positiver Aspekt ist auch die Tatsache hervorzuheben, dass beliebige Sicherungspunkte erstellt werden können um Fehlkonfigurationen vorzubeugen. Alle Tools erfüllen ihre Aufgabe einwandfrei und nachvollziehbar.
| Gesamtwertung: | |
| Benutzerfreundlichkeit: | sehr gut |
| Optik: | gut |
| Aktualität: | gut |
| Funktionalität: | sehr gut |
| Verfügbarkeit: | sehr gut |
Easy HTML To Any Script Converter
Der Easy HTML To Any Script Converter verspricht, beliebige HTML-Seiten problemlos in Skripte einer Liste von vorgegebenen Programmiersprachen umzuwandeln. Unterstützt werden hierbei:
- ASP
- C#
- JSP
- JavaScript
- PHP
- Perl
- Python
- Ruby
- VB
- VBScript
Also nahezu alles, was Rang und Namen hat. Zudem ist es Möglich, seine E-Mail-Adresse von dem kleinen Programm in ein JavaScript zu verwandeln, um diese so vor Spambots zu schützen.
Die Simplizität der Anwendung, durch die das reibunslose Umwandeln auch tatsächlich erfreulich schnell vonstatten geht, ist auch gleichzeitig ihre größte Schwäche. Denn alles, was mit der Eingabedatei passiert ist, dass Zeile für Zeile stupide mittels der jeweiligen PRINT-Funktion der gewählten Skriptsprache ausgegeben wird. Und das bedeutet nicht anderes, als dass man dem Skript sagt “Du tippst jetzt genau diese Zeichenfolge in die Datei” statt es schnell selbst zu machen. Ergo wird - auch wenn man de facto ein neues Skript erhält - gar keine echte Konvertierung betrieben. Ich kann mir zwar einige exotische Anwendungsfälle vorstellen, wo man ein solches Tool vielleicht gebrauchen könnte, aber diese haben weder etwas mit moderner Webentwicklung noch mit gutem Software Engineering zu tun. Ein “ausreichend” bei der Aktualität erhält diese Software lediglich für die E-Mail-Verschleierungs-Funktion.
| Gesamtwertung: | |
| Benutzerfreundlichkeit: | befriedigend |
| Optik: | befriedigend |
| Aktualität: | ausreichend |
| Funktionalität: | mangelhaft |
| Verfügbarkeit: | gut |
Wondershare Movie Story
Movie Story von Wondershare ist ein hübsches und vielfältiges Tool zum Erstellen und Bearbeiten von Diashows und Home Videos, die dann auf DVD gebrannt werden können. Der folgende Testbericht erläutert die genaue Funktionsweise ein wenig näher.
Nach der Installation von Movie Story öffnet sich die überaus nett anzusehende Benutzeroberfläche und der User befindet sich sofort im Kernbereich des Programms: der DiaShow. Hier kann man in der sogenannten Storyboardansicht Fotos und Videos zu einzelnen Frames der Diashow hinzufügen. Für jeden einzelnen Frame lassen sich dann die Anzeigedauer und der Übergangseffekt konfigurieren. Es gibt eine große Anzahl vorgegebener Effekte, die alle populären und wahrscheinlich fast alle denkbaren abdecken. Und durch die Optionen “Drehung” und “Bildaufteilung” lassen sich selbst diese noch genauer einstellen. Eingefügte Bilder und Videos können zudem bei Bedarf getrimmt und noch mit zusätzlichen Effekten wie z. B. Rahmen versehen werden. Ebenfalls lassen sich einzelne oder mehrere Frames problemlos und schnell mit einer Hintergrundmusik und einem Frametitel versehen. In der Timeline-Ansicht stehen ergänzend zu dem, was man schon auf dem Storyboard eingestellt hat, zusätzliche Audio- und Untertitelspuren zur Verfügung.
Klickt man am oberen Fensterrand auf Menü, so landet man in dem Part des Programms, mit dem der User das Menü für die später zu erstellende DVD basteln kann. Es besteht die Möglichkeit, das Format der DVD (4:3 oder 16:9) sowie eine Vorlage für das Menü zu wählen. Hier stehen sowohl neutrale als auch Vorlagen für spezielle Anlässe (vom Muttertag bis zur Hochzeit) zur Verfügung. Um später eine gute Menüstruktur zu erhalten sollte man zudem in der Diashow Frames an sinnvollen Stellen als Multimedia-Kapitel festlegen.
Zuletzt kann man die erstellte Diashow bzw. das erstellte Video wahlweise auf eine DVD brennen oder als Image-Datei auf der Festplatte speichern. Movie Story untertsützt hierbei alle gängigen Videoformate.
Zusammenfassend ist Movie Story ein wirklich hübsch anzusehendes Programm mit einer überzeugenden Funktionalität und sehr intuitiven Benutzerführung. Wer trotzdem noch seine Probleme mit der Software hat, wird im umfangreichen und verständlichen Benutzerhandbuch Hilfe finden. Die Vollversion ist für 29,99 € für Windows XP/Vista/7 erhältlich.
| Gesamtwertung: | |
| Benutzerfreundlichkeit: | sehr gut |
| Optik: | sehr gut |
| Aktualität: | gut |
| Funktionalität: | sehr gut |
| Preis/Leistungs-Verhältnis: | gut |
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Wondershare DVD Ripper
Der DVD Ripper von Wondershare erscheint dem User beim Öffnen als übersichtliches Programmfenster, welches den Blick sofort auf die knappe, wenngleich allumfassende Anleitung zur Konvertierung eines Videos leitet.
In den 4 Punkten
- Klicken Sie auf “DVD” zur Auswahl
- Klicken Sie optional auf “Editieren”
- Klicken Sie optional auf “Einstellungen”
- Klicken Sie auf “Start”
leitet der DVD Ripper den User in weniger als 1 Minute zum Start der Konvertierung. Optional lassen sich auf dem Weg anhand der 4 Punkte neben dem Zielpfad der Datei, der Qualität und des Ausgabeformates andere umfassende Einstellungen treffen. Diese sind allerdings kein Muss. Die Voreinstellungen des Rippers erlauben auch ohne manuelle Einstellungen das schnelle und unkomplizierte Konvertieren der DVD oder des Videos.
Neben der “Schnellkonvertierung” hat der User ebenfalls die Möglichkeit, Videos zu bearbeiten oder Effekte hinzuzufügen und anschließend in die Konvertierung einfließen zu lassen.
Alles in Allem funktioniert der DVD Ripper von Wondershare einwandfrei, liefert qualitativ hochwertige Ergebnisse und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse hervorragend bedienen. Der Wondershare DVD Ripper ist sowohl als Windows als auch Mac erhältlich.
DVD Ripper (Win/Mac) // Eindruck: sehr gut
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Portrait Professional 9
Portrait Professional 9 verspricht hervorragende Portrait-Retusche mit minimalem Aufwand. Dieser Testbericht checkt, ob die Software dieses Versprechen auch halten kann.
Der Programmablauf glieder sich in fünf einfache Schritte, die ohne Einarbeitung wie bei jedem handelsüblichen Wizard durchgeführt werden können und im Folgenden geschildert werden:
Schritt 1: Zunächst muss man ein Bild laden, welches dann im Arbeits- und Ansichtsfenster in der Mitte des Bildschirms angezeigt wird. Es empfiehlt sich, dass die zu bearbeitenden Portraits bereits eine gute Qualität bezüglich Proportionen und Belichtung voweisen, da die Ergebnisse der Retusche am Ende sonst stark schwanken können.
Schritt 2: Im nächsten Schritt muss man das Geschlecht der portraitierten Person wählen (was Einfluss auf die später einzustellenden Konturen hat) und kann bei Bedarf die Ausrichtung des Bildes korrigieren.
Schritt 3: Hier legt man einige Ankerpunkte im Gesicht fest: linke Ecke des linken Auges, rechte Ecke des rechten Auges, Nasenspitze, sowie linke und rechte Ecke des Mundes. Diese werden benötigt für…
Schritt 4: In diesem Schritt werden die Konturen des Gesichts angepasst. Dies geschieht ganz einfach, indem man vorgegebene Umrisse (auch Masken genannt) mit Hilfe der Maus an die korekten Positionen bewegt. Das Programm benötigt hierbei die Konturen von Augen und Augenbrauen, des Mundes (wobei zwischen geschlossenem und geöffnetem Mund unterschieden wird) und der Nase, sowie eine komplette Gesichtskontur.
Schritt 5: Dieser letzte Schritt vollführt die eigentliche Bildverbesserung auf Basis des zuvor Eingestellten. Es werden Regler in einem Intervall von -100 bis 100 bereitgestellt, durch die der User für definierte Gesichtspartien den Grad der Retusche festlegen kann. Es exisitieren dabei Regler für Kopf, Kinn, Nase, Hals, Augen und Mund, durch die man die zuvor festgelegten Konturen in Positive (oder auch Negative) leicht verzerren kann. Darüber hinaus gibt es die sogenannten Hautregler. Diese dienen der Korrektur von Falten, Schatten, Poren, Glanz, Hautton und Ähnlichem.
Hat man diese fünf Schritte absolviert, so bleibt dem User nur noch, sein schönes neues Portrait zu speichern und fleißig für Bewerbungen, die persönliche Website und dergleichen zu verwenden. Es muss allerdings gesagt werden. dass - je nachdem wieviel man denn retuschiert hat - das korrigierte Bild durchaus an Schummelei grenzen kann. Daher ist die Software mit ein wenig Vorsicht zu genießen ;-).
Alles in allem bleibt festzuhalten, dass Portrait Professional 9, trotz einer überaus zeitsparenden und wirklich einfachen Handhabung, erstaunliche Resultate erzielen kann - gesetzt dem Fall, dass das Ausgangsmaterial nicht vollkommener fotografischer Schrott ist. Die Software ist verfügbar für Windows und Mac und kann unter http://www.portraitprofessional.com/de/ für 49,95 € käuflich erworben oder als Testversion heruntergeladen werden.
| Gesamtwertung: | |
| Benutzerfreundlichkeit: | sehr gut |
| Optik: | befriedigend |
| Aktualität: | sehr gut |
| Funktionalität: | gut |
| Preis/Leistungs-Verhältnis: | gut |
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