Archiv für den Tag ‘Win Optimizer’
WinUtilities Free Edition
WinUtilities von YL Software ist eine Sammlung von verschiedensten Tools, die eine Verbesserung der Systemperformance bei Windows-Rechnern versprechen. Ob die Software hält, was sie verspricht, hat SoftwareKaufen im folgenden Review untersucht.Das Herunterladen der Free Edition (bei YL Software) und die anschließende Installation gehen erfreulich reibungslos vonstatten.
balesio FILEminimizer Office 5
Der FILEminimzer Office 5.0 von balesio verspricht Komprimierungsraten von bis zu 98 % für Microsoft Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien. Grund genug für uns, dieses Produkt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Installation erfolgt erfreulich schnell und nimmt sehr wenig Platz (bei mir ca. 8 MB) auf der Festplatte in Anspruch. Nach dem Start erkunde ich dann zunächst einmal alle verfügbaren Funktionen. Im Hauptbereich des Programms lassen sich Dateien zu einer Liste hinzufügen, die dann alle auf einen Schlag optimiert werden können. mehr… »
WinZip Pro 12
WinZip Pro 12 bietet im Gegensatz zu seinen Vorgängern und der Standardversion eine vielzahl an zusätzlichen Tools und Funktionen. So werden Fotos im JPEG-Format nun mit einer Rate von bis zu 25 % verlustfrei komprimiert. Zudem können diese direkt von der Kamera importiert und in WinZip angezeigt und bearbeitet werden. Auch wird zusätzlich das Lesen un Extrahieren von Archiven im 7Z-Format sowie von ISO- und IMG-Datenträgerimages unterstützt. mehr… »
Globell NXPowerLite 4
NXPowerLite 4 verspricht eine Optimierung von Microsoft-Office-Dateien um bis zu 98% ohne Qualitätsverlust. Das hört sich natürlich sehr interessant an und ist Grund genug, das Programm einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Voraussetzungen zum erfolgreichen Betrieb von NXPowerLite sind Microsoft Windows und Office jeweils mindestens in der Version 2000. Aufgrunddessen ist die Optimierung von Word-, Excel- und PowerPoint-, aber auch JPEG-Dateien möglich. Nach der erfolgreichen Installation begutachte ich die sehr übersichtliche Benutzeroberfläche. Im oberen Teil können Dateien und Ordner hinzugefügt werden, die dann nach der Auswahl der Einstellungen im unteren Teil optimiert werden sollen. Vorgegebene Optimierungsprofile sind Bildschirm, Drucken und Mobiles Gerät, wobei die Namen natürlich für sich sprechen. Darüber hinaus kann man aber auch benutzerdefinierte Profile erstellen, wobei hier die Ausgabegröße, für die optimiert werden soll (z. B. 1024×768 oder 480×480) und die JPEG-Qualität (von 1 bis 9) besonders ausschlaggebend sind.
Ich bastele mir einige Office-Dokumente zum Testen zusammen, wobei ich massenweise Bilder, Diagramme und Animationen verwende, um die Dateigröße nach Möglichkeit in den Megabyte-Bereich zu treiben. Danach spiele ich ein bisschen an den Einstellungen herum und optimiere munter drauf los.
Die Erkenntnis nach meinem ersten Test ist, dass von den vorgegebenen Einstellungen “Mobiles Gerät” das beste Ergebnis erzielt (25 %); danach kommt “Bildschirm” (10 %) und schließlich “Drucken” (8 %). Das sind leider noch nicht ganz die versprochenen 98 %, aber das kann ja noch werden… Also drehe ich an den benutzerdefinierten Einstellungen herum und optimiere für ein mobiles Gerät bei schlechtester JPEG-Qualität. Hier bekomme ich immerhin einen Optimierungsgrad von 29 %. Viel mehr geht für mein Test-Dokument allerdings nicht. Und die Qualität sieht bei JPEG-Qualität 1 auch eher grausig aus. (Zum Vergleich will ich noch erwähnen, dass dieselbe Datei gezippt nur eine Kompressionsrate von 5 % erreicht hat)
Nach einigen weiteren Tests kann ich als mein bestes Ergebnis schließlich einen Optimierungsgrad von 59 % für mobile Geräte bei einer randvoll gestopften PowerPoint-Präsentation vorweisen. Das ist wirklich kein schlechtes Ergebnis und dass ich die 98 % nicht erreichen konnte, mag natürlich an der Struktur meiner auf die Schnelle zusammengestellten Testdokumente liegen. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Optimierungsgrad steigt, je kleiner man die Ausgabegröße und die JPEG-Qualität wählt. Die vorgegebenen Profile wählen eine mittlere JPEG-Qualität, womit sich ein gewisser Qualitätsverlust nicht vollkommen verstecken lässt, der aber keinesfalls gravierend ist.
Weiterhin ist NXPowerLite nach der Installation als Add-In bei Microsoft Office verfügbar, womit sich Dokumente “on-the-fly” optimieren lassen. Benutzt man Lotus Notes, Outlook oder Windows Mail, so besteht ebenfalls die Möglichkeit, Anhänge automatisch beim Versenden optimieren zu lassen. Zu guter Letzt ist noch erwähnenswert, dass man auch ganze Verzeichnisse auf einmal optimieren kann. So lässt sich der Speicherplatzbedarf eines ganzen Fotoalbums mit 200 JPEGs mit nur wenigen Klicks erheblich verringern.
Zusammengefasst ist NXPowerLite ein ungemein nützliches Tool, vor allem für Nutzer, die mit vielen und großen Office-Dokumenten arbeiten (oder arbeiten müssen ;-)). Auch die automatische Optimierung von E-Mail-Anhängen und Verzeichnissen spart unter Umständen äußert viel Zeit und Speicherplatz. Das Programm ist als Testversion auf der Website von Globell verfügbar und für 39,99 € käuflich zu erwerben.
| Gesamtwertung: | |
| Benutzerfreundlichkeit: | gut |
| Optik: | sehr gut |
| Aktualität: | sehr gut |
| Funktionalität: | gut |
| Preis-Leistungs-Verhältnis: | gut |
1-abc.net Registry Washer 3
Jeder Windows-Nutzer kennt das Problem: je länger die letzte Windows-Installation zurückliegt und je mehr Programme man in der Zwischenzeit installiert hatte, desto langsamer wird der PC. Das liegt unter anderem daran, dass viele unnötige oder veraltete Einträge in der Registrierungsdatenbank (der berühmten Registry) nicht automatisch entfernt werden und somit beim Hochfahren ausgelesen werden müssen. Der Registry Washer 3 von 1-abc.net verspricht Abhilfe. Er soll unnötige Einträge auffinden und entfernen und verspricht so, das System schnell und sauber zu halten. Ein nützliches Tool, das es verdient hat, einmal von uns unter die Lupe genommen zu werden.
Auf der Website von 1-abc.net lade ich mir die für 10 Tage voll funktionsfähige Testversion des Registry Washer 3 herunter. Die Datei hat eine angenehme Größe von nur ca. 300 KB. Somit ist der Download schnell erledigt. Auch die Installation läuft entsprechend flott und reibungslos ab, sodass mein neues Aufräumprogramm schon nach wenigen Minuten einsatzbereit ist. Nach dem Start begrüßt mich ein nettes Willkommensfenster, bei dem zunächst nur zwei Buttons ins Auge fallen: Optionen und Suche starten. Ich wähle die Optionen und sehe, dass ich hier sowohl auswählen kann, in welchen Abständen das Programm automatisch aufräumen soll, als auch, nach welchen Einträgen in der Registry denn überhaupt gesucht wird. Während “letzte Excel-Dateien” und “Internetadressen” noch sehr intuitiv ist, weiß ich nicht so recht, was ich mit “RunMRU” anfangen soll und ziehe die Hilfe-Datei zu Rate, die schön erklärt, was sich hinter den Begriffen verbirgt.
Als nächstes Beginne ich eine Suche. Der Washer durchforstet meine Registry und präsentiert mir dann - in Registerkarten nach den Begriffen aus dem Optionen gegliedert - was er gefunden hat. 206 Schlüssel, die gelöscht werden können, sind es insgesamt. Mittels der Häkchen vor den Einträgen kann man bestimmen, was denn nun tatsächlich gelöscht und was doch lieber beibehalten werden soll. Markiert man einen Eintrag und klickt auf “Mehr Informationen zum Schlüssel”, so erhält man leider nicht viel mehr Infos, sondern lediglich die genaue Position des Schlüssels im Registry-Baum. Von daher entferne ich doch lieber die Häkchen vor den Einträgen bei “Shared DLLs”, da sich diese verdächtig nach Programmen anhören, die ich noch aktiv benutze.
Zum Testen lasse ich nur die Häkchen vor 5 Einträgen bei den Internetadressen stehen und klicke auf “Einträge löschen!”. Der Registry Washer erzählt mir nun, dass 206 Einträge erfolgreich gelöscht wurden. Hm, das hatte ich mir anders gedacht. Ich lasse noch einmal die Suche laufen und habe noch meine 201 Einträge, die nicht gelöscht werden sollen. Nur eine kleine Fehlinformation also ;-). Als nächstes führe ich die eingebaute Backupfunktion aus und starte erneut die Suche. Danach hab ich alle meine 206 Einträge wieder.
Der Registry Washer von 1-abc.net ist insgesamt ein durchaus nützliches und benutzerfreundliches Tool, das man nach Ablauf der Testphase für den ebenfalls durchaus vernünftigen Preis von 14,99 € als Vollversion erwerben kann.
| Gesamtwertung: | |
| Benutzerfreundlichkeit: | gut |
| Optik: | gut |
| Aktualität: | gut |
| Funktionalität: | sehr gut |
| Preis-Leistungs-Verhältnis: | befriedigend |