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Globell Carbonite Online Backup
Carbonite Online Backup von Globell ermöglicht die komfortable Sicherung von wichtigen Daten. Und das nicht auf dem eigenen PC, sondern auf einem Webserver. Keine üble Idee, deren Umsetzung von uns im Folgenden genauer analysiert wird.
Nachdem ich mir ein Konto für die Software eingerichtet habe, beginnt die eigentliche Hauptinstallation. Sobald diese abgeschlossen ist, erscheint ein Fenster mit allerlei Informationen zum Produkt, die zusätzlich als Audio wiedergegeben werden. Zunächst besteht die Möglichkeit, entweder seine Eigenen Dateien und den Desktop automatisch zu sichern oder später manuell festzulegen, welche Dateien gesichert werden sollen. Ich entscheide mich für zweiteres. Im Anschluss erfahre ich, dass Carbonite Online Backup farbige Punkte auf Dateien und Ordner setzt, um den aktuellen Backup-Status anzuzeigen. Dabei läuft das Programm vollständig und unauffällig im Hintergrund, einzige Voraussetzung ist eine Verbindung zum Internet. Die Daten, die zur Sicherung auf den Webserver kopiert werden, werden vor dem Versenden natürlich verschlüsselt, damit gewährleistet ist, dass nur der entsprechende User diese abrufen kann. Zu guter letzt werde ich darauf hingewiesen, dass das erste Backup vollständig gesichert werden muss und somit unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Alle weiteren Backups werden inkrementell durchgeführt, d. h. ausschließlich Veränderungen werden gesichert.
Zeit für mein erstes Online-Backup. Per Rechtsklick entscheide ich mich dazu, den 1,79 MB großen Inhalt meines “Eigene Bilder”-Ordners zu sichern. Zunächst passiert augenscheinlich garnichts. Bei einem Blick auf das Taskbar-Icon verrät mir dieses allerdings: “Erst-Backup wird ausgeführt”. Nachdem ich einmal den Inhalt des Ordners angesehen und wieder zurücknavigiert habe, verrät mir auch ein gelbes Bullet am Ordner-Icon den aktuellen Status. Während des Backup-Vorgangs kann ich meinen PC ganz normal weiterbenutzen. Dann, nach rund einer Viertelstunde, ist das Bullet am “Eigene Bilder”-Ordner endlich grün. Hat ein bisschen gedauert, aber immerhin schein alles funktioniert zu haben :-).
Als nächstes steht der Test der Wiederherstellungs-Funktion an. Also lösche ich meinen “Eigene Bilder”-Ordner kurzerhand. Mit einem Rechtsklick auf das Taskbar-Icon von Carbonite Online Backup und einem folgenden Klick auf Status gelange ich in das Carbonite InfoCenter. Hier entscheide ich mich für Wiederherstellen. Die Dateien meines Backups werden nun so angezeigt, wie sie auf meinem PC organisiert waren. Ich navigiere mich also zu meinem ehemaligen “Eigene Bilder”-Ordner und wähle mittels Rechtsklick Wiederherstellen aus. Ich werde nun darüber informiert, dass ich meinen PC ganz normal weiterbenutzen kann, während die Dateien wiederhergestellt werden. Danach soll ich über den erfolgreichen Abschluss informiert werden. Es dauert wiederum ca. eine Viertelstunde, bis mir diese Meldung zugestellt wird. Dafür ist tatsächlich alles wieder an seinem Platz. Mit einem Rechtsklick schließe ich den wiederhergestellten Ordner wieder vom Backup aus und das grüne Bullet verschwindet.
Alles in allem ist Carbonite Online Backup ein wirklich elegantes und unauffälliges Datensicherungstool. Zwar benötigt es etwas Zeit und eine permanente Internetverbindung, verlangsamt dem Computer dafür aber tatsächlich nicht merklich. Zudem kann dieser bei Backup- und Wiederherstellungsvorgängen ganz normal weiterbenutzt werden. Eine Testversion ist auf der Website von Globell verfügbar. Die Vollversion ist erhältlich ab 49,95 €. Carbonite Online Backup läuft unter Windows XP und Vista.
| Gesamtwertung: | |
| Benutzerfreundlichkeit: | gut |
| Optik: | gut |
| Aktualität: | sehr gut |
| Funktionalität: | sehr gut |
| Preis-Leistungs-Verhältnis: | gut |
