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Archiv für die Kategorie ‘Windows Tools’

WinUtilities Free Edition

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win_utilities_free.jpgWinUtilities von YL Software ist eine Sammlung von verschiedensten Tools, die eine Verbesserung der Systemperformance bei Windows-Rechnern versprechen. Ob die Software hält, was sie verspricht, hat SoftwareKaufen im folgenden Review untersucht.

Das Herunterladen der Free Edition (bei YL Software) und die anschließende Installation gehen erfreulich reibungslos vonstatten. Als ich das Programm danach starte, präsentiert sich mir eine übersichtliche Benutzeroberfläche, die alle vorhandenen Tools (und das sind 24 an der Zahl) in die folgenden Modulgruppen aufgliedert:

  • Clean-up & Repair
  • Optimize & Improve
  • Privacy & Security
  • Files & Folders
  • Registry Tools
  • System Tools

Unter den Tools selbst befinden sich u. a. solch nützliche Sachen wie der Disc Cleaner, Startup Manager, History Cleaner, Duplicate Files Finder, Registry Backup & Restore oder Auto Shutdown.

Die einzelnen Module sind je nach Bedarf in der Form eines Schritt-für-Schritt-Wizards aufgebaut (z. B. im Falle des Disk Cleaners) oder stellen eine überschaubare Oberfläche zur Verfügung, um Einstellungen vornehmen zu können, die sonst mühsam von Hand in Systemdateien eingetragen werden müssten. Die sogenannte Rescue-Option erlaubt es zudem jederzeit zu einem früheren Sicherungspunkt zurückzuspringen, falls ein unvorhergesehener Fehler passiert oder man es mit der Optimierung ein wenig zu weit getrieben hat.

Neben diesen teilweise sehr detaillierten Möglichkeiten, seine Systemperformance zu verbessern stellt WinUtilities auch die sogenannte 1-Click-Maintenance zur Verfügung. Diese fasst die wichtigsten “Reinigungsaktionen” (wie z. B. Papierkorb leeren, Cookies entfernen oder Browser-Verlauf löschen) in Form von Ankreuzfeldern zusammen. Der User kann hiervon beliebig viele auswählen und die ensprechenden Aktionen können dann mit einem Klick ausgeführt werden.

Insgesamt stellt WinUtilities viele “bodenständige” Funktionen zur Verfügung, die sich so auch in anderen Softwareprodukten ähnlicher Art finden lassen. Jedoch wird trotz der Fülle an Tools eine ausgezeichnete Übersicht und Strukturierung gewahrt, die den User zu keiner Zeit verwirrt. Als weiterer positiver Aspekt ist auch die Tatsache hervorzuheben, dass beliebige Sicherungspunkte erstellt werden können um Fehlkonfigurationen vorzubeugen. Alle Tools erfüllen ihre Aufgabe einwandfrei und nachvollziehbar.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: gut
Aktualität: gut
Funktionalität: sehr gut
Verfügbarkeit: sehr gut

Verfasst von max

16. Juni 2010 um 8:16

1-abc.net Utility Box 3

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utility_box.jpgDie Utility Box von 1-abc.net vereint 14 Tools für Windows aus den Sparten Reinigung, Optimierung, Analyse, Dateimanagement und Sicherheit in einem Programm. Ich habe all diese Funktionen unter die Lupe genommen und will im Folgenden beschreiben, wozu sie gut sind und wie sie arbeiten.

Der Zugriff auf die verschiedenen Tools geschieht von einer handlichen Oberfläche, die in die fünf oben genannten Kategorien aufgeteilt ist. In der unten rechten Ecke erscheint dabei immer eine kurze und hilfreiche Beschreibung. Die Sicherheits-Programme sowie der Registry Washer wurden auf SoftwareKaufen.de bereits in seperaten Reviews behandelt, deshalb werde ich auf diese Tools hier nicht mehr eingehen.

Als erstes schaue ich mir den Hard Drive Washer an, der unnötige temporäre Dateien auf dem PC löschen soll. Zunächst kann man sich eine Liste all dieser Dateien ausgeben lassen, bei der man dann mittels Checkboxen noch festlegen kann, ob bestimmte Dateien noch benötigt werden. Mit einem Klick auf “Löschen!” wird der ganze unnötige Kram dann entfernt. Leider gibt es keine Anzeige, welche Menge an Speicherplatz denn durch die temporären Dateien eigentlich verbraucht wird, dennoch ist das Toll natürlich sehr praktisch. Vor allem auch, weil man die Filterregeln zum Erstellen der Liste unter Optionen bearbeiten kann.

Der Surf Trail Washer erledigt dieselbe Funktionalität für die zwischengespeicherten Dateien des Webbrowsers. Dabei entspricht er allerdings ziemlich genau z. B. der “Private Daten löschen”-Funktion von Mozilla Firefox.

Der Settings Organizer ermöglicht die Einstellung von allerlei Funktionen, die in Funktionen für Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt sind. Die Liste ist kunterbunt gemischt und enthält allerlei verschiendene Konfigurationsoptionen von “Auslagerungsdatei beim Herunterfahren löschen” bis hin zu “Keine Firewall-Benachrichtigung im Sicherheitscenter”. Die dabei angezeigten Erklärungs-Texte zu jeder Funktion sollten vor allem für Anfänger teilweise äußerst hilfreich sein. Zudem verspricht der Settings Organizer den Zugriff auf angeblich “versteckte” Windows-Tools wie z. B. den Movie Maker, den allerdings jeder finden sollte, der einmal den Programme-Ordner seines Windows-Explorers browst. Trotzdem, für faule User, die alles von einer Benutzeroberfläche machen wollen wahrscheinlich praktisch ;-).

Der Startup Booster ermöglicht das komfortable Bearbeiten aller Autostart-Einträge für Windows. Besonders nützlich ist hierbei die Funktionalität, eigene Einträge hinzufügen zu können, die z. B. nur alle 5 Tage, nur am 2. des Monats, jeden Samstag oder alle 5 Wochen ausgeführt werden.

Was ich persönlich äußerst nützlich finde, ist der Right Click Configurator, mit dem sehr einfach Einträge im Kontextmenü (das Menü, das bei Windows per rechtem Mausklick geöffnet wird) hinzugefügt, gelöscht oder (de)aktiviert werden können. Das klingt vielleicht auf Anhieb nicht sonderlich spektakulär, doch auf diesem Gebiet habe ich es bisher noch nicht geschafft ein halbwegs komfortables Tool zu finden. Und jeder kennt ja Programme, die nach dem Deinstallieren diese Einträge einfach vergessen…

Zum File Finder gibt es nicht viel zu sagen, da dieser einfach eine erweiterte Suchfunktion für Windows darstellt.

Das Tool, das bei meine Test leider am schwächsten daherkam, war der Drive Space Organizer. Dieser verspricht die Speicherplatzanalyse von Ordnern und ganzen Laufwerken und die Aufdeckung der größten “Speicherplatzfresser”. Die Analyse eines 3,5 GB großen Ordners auf meinem Laufwerk C:\ nahm hierbei allerdings an die 10 Minuten in Anspruch, was natürlich alles andere als optimal ist. Dieses Tool ist somit ein echter “Zeitfresser”.

Als nächstes ist der File Renamer dran, der - wenig spektakulär, aber bei großen Datenmengen durchaus hilfreich - einzelne Dateien oder ganze Listen davon umbenennt.

Der File Divider ermöglicht es, Dateien jeden Typs in beliebig große (oder kleine) Stücke zu zerteilen. Dies eignet sich vor allem für große E-Mail-Anhänge bei langsamen Verbindungen oder einer Größenbeschränkung für eben diese.

Zu guter Letzt gibt es noch die Folder-to-TXT-Funktion, mittels der Verzeichnisstrukturen in Textdateien exportiert werden können.

Alles in allem vereint die Utility Box von 1-abc.net 14 praktische Tools für Windows XP und Vista, mit denen von nur einer Benutzeroberfläche aus schon eine Menge Optimierungs- und Konfigurationsaufgaben erledigt werden können. Dabei sind die einzelnen Tools an sich eher wenig revolutionär, die Stärke der Software liegt aber in der Kombination. Der Preis liegt bei 34,99 €.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: gut
Optik: befriedigend
Aktualität: gut
Funktionalität: sehr gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: befriedigend

Verfasst von max

3. Juli 2009 um 10:30

AutoRuns for Windows

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autoruns_large.jpgAutoRuns ist ein von Windows Sysinternals entwickeltes Programm zur Überwachung und Bearbeitung von Autostart-Einträgen unter Windows XP oder höher. Aufgefallen ist mir das Programm als aktueller Freeware-Tipp auf der Startseite eines bekannten Freeware-Archivs. Da auch ich meine liebe Mühe habe, bei all den Programmen, die mittlerweile beim Hochfahren meines Rechners gestartet werden, den Überblick zu behalten, habe ich nicht gezögert und Autoruns zum Ausprobieren direkt einmal heruntergeladen.

Das Programmpaket kommt als ZIP-Datei daher und muss nicht installiert werden. Ein einfacher Klick auf die EXE-Datei genügt und man bekommt auf einer etwas technisch anmutenden aber übersichtlich gegliederten Oberfläche allerlei Icons und Dateinamen angezeigt. Einige von diesen findet man im Infobereich der Taskleiste wieder, während einem der Rest größtenteils erstmal nichts sagt. Die Einträge sind nach ihrer Position in der Registry sortiert und werden samt einer (mehr oder weniger hilfreichen) Beschreibung sowie dem Urheber angezeigt. Über Registerkarten hat man die Möglichkeit, sich alle Autorun-Einträge auf einmal anzeigen zu lassen oder z. B. nur die des Internet Explorers; oder aber auch nur die Treiber.

Ich klicke mich also ein bisschen durch die Registerkarten und bin erstaunt, welche Programme so alle beim Start meines Rechners ausgeführt werden. Da ich aber nicht so recht weiß, was ich nun mit dem Programm anfangen soll, ziehe ich die Hilfe zu Rate. Hier erfahre ich, dass es möglich ist, einzelne Einträge (vorübergehend) zu deaktivieren oder unerwünschte Einträge komplett zu entfernen. Den aktuellen Status seines AutoRuns kann man sich dann abspeichern und mit einem späteren Vergleichen, um so in Erfahrung zu bringen, welche Programme beim Hochfahren neuerdings auch gestartet werden oder welche plötzlich verschwunden sind.

Zum Ausprobieren deaktiviere ich den Quicktime-Eintrag und starte meinen Rechner neu. Siehe da, das Quicktime-Icon ist aus meiner Taskleiste verschwunden. Dann setzte ich in AutoRuns das Häkchen wieder, starte neu und Quicktime wird beim Hochfahren wieder ausgeführt. Wunderbar, funktioniert also. Da ich auf Anhieb keinen mir unwichtig erscheinenden Eintrag entdecken kann, verzichte ich aber lieber auf den Test der Löschen-Funktion (man will ja schließlich nichts kaputt machen) ;-).

Insgesamt ist AutoRuns ein simples, aber sehr effektives und vor allem umfangreiches Verwaltungs-Tool. Nichts für den vollkommen unerfahrenen User, sondern aufgrund der sehr technischen Darstellung doch eher was für Leute, die auch ein klein wenig Ahnung von dem haben, was so alles in der Registry verewigt wird. Ansonsten kann durch unsachgemäße Verwendung schnell mal aus Versehen etwas wichtiges aus dem Autostart verschwinden. Das Programm kann heruntergeladen werden unter http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb963902.aspx oder aber über http://live.sysinternals.com/autoruns.exe ohne Download direkt ausgeführt werden. Wer weitergehende Hilfe benötigt kann sich im Sysinternals AutoRuns Forum erkundigen.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: befriedigend
Optik: befriedigend
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Verfügbarkeit: sehr gut

Verfasst von max

27. Mai 2009 um 2:39