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Archiv für die Kategorie ‘Audio Software’

Audials Tunebite 7

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tunebite7.pngTunebite 7 von Audials verspricht die problemlose Behandlung von Musikstücken oder Filmen, die mit dem DRM-Kopierschutz gesichert sind. Im Folgenden werden wir überprüfen, ob das Programm auch hält, was es verspricht. (Screenshot von audials.com)

Nach der Installation eröffnet sich dem User ein Programm, bei dem auf den ersten Blick die beiden Hauptfunktionalitäten “Konverter” und “Web” auffallen. Unten rechts springen zudem die Buttons “Details”, “WMP”, “Brennen”, “Handy” und “Gadget” ins Auge.

Hinter der Registerkarte “Konverter” versteckt sich die Hauptfunktion des Programms. Neben dem einfachen Konvertieren von beliebigen Mediendateien in andere Formate kann man auch automatisch nach DRM-geschützten Dateien suchen lassen, von denen Tunebite dann eine ungeschützte, legale Privatkopie anlegen kann. Der Vorgang des Konvertierens geschieht schnell und unproblematisch, wobei die wählbaren Dateiformate den typischen Abspielgeräten zugeordnet sind. Zum Beispiel muss man statt AAC oder MP4 lediglich iPod touch/iPhone auswählen, was entsprechend unwissenden Usern sehr entgegenkommt.

Unter der Registerkarte “Web” ist es möglich, im Internet abgespielte Musikstücke, z. B. von MySpace, last.fm oder YouTube, automatisch aufzuzeichnen. Tunebite speichert diese in seperaten MP3-Dateien und versieht sie - soweit vorhanden - mit ID3-Tags, Liedtexten und Coverbildern. Auch die Aufnahme von Videos oder Websites direkt vom Bildschirm  ist problemlos möglich.

Mittels des Buttons “Details” gelangt man zu einer ausführlichen Übersicht aller aufgenommenen Medien und Dateien. Man kann diese nach Künstler, Genre oder Dateiordner auflisten lassen. Auch die entsprechenden Informationen (Künstler, Titel, Album, Cover, Text, …) zu den einzelnen Dateien werden hier angezeigt.

Die verbleibenden Buttons ermöglichen das Exportieren von Musik und Videos nach WMP/iTunes, das Brennen auf CD, das Erstellen eines Handy-Klingeltons und den Export nach einem mobilen Abspielgerät, wie z. B. iPodTouch.

Insgesamt stellt Tunebite 7 eine komfortable Lösung dar, wenn Probleme mit dem Abspielen von DRM-geschützten Dateien bestehen. Überdies ist es auch ein leistungsfähiger Universalrecorder. Viele vordefinierte Einstellungen erleichtern die Handhabung. Tunebite 7 kann als Freeware mit geringerem Funktionsumfang unter audials.com heruntergeladen werden. Die Platinum Edition bekommt man für 29,90 €.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: sehr gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: gut

Verfasst von max

18. Januar 2010 um 11:47

AudialsOne

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audialsone.jpgAudialsOne ist die Komplettlösung zum völlig legalen Aufnehmen von Musik und Videos aus dem Internet. Wie das geht und welche netten Funktionen den User dabei erwarten, wird im nachfolgenden Testbericht erläutert.

Die Installation des Programms geschieht reibungslos und unproblematisch. Nach dem Start erscheint eine schick designte Oberfläche, die sich im Wesentlichen in sechs Registerkarten sowie den Player zur Wiedergabe von aufgenommener Musik und Videos gleidert. Im Folgenden beschreibe ich die über die Registerkarten zugänglichen Funktionen und die Funktionsweise des Players.

Radio. Hinter dieser Registerkarte versteckt sich die Oberfläche zur Verwaltung von Webradios. Es besteht die Möglichkeit, die verfügbaren Sender nach Genre geordnet zu suchen. Ich versuche es mit Jazz -> Big Band und klicke dann auf Aufnahme starten. Eine Liste mit Sendern erscheint, die ab diesem Zeitpunkt automatisch und parallel aufgezeichnet werden. Ich wähle einen schweizer Jazz-Kanal aus und kann durch einen Klick auf Play live mithören. Die ersten Ergebnisse der Aufnahme trudeln nach einigen Minuten ein. In meiner Mediabase (bzw. dem Player) erscheinen die kürzlich von den Sendern gespielten Tracks mit Titel, Interpret und einer Reihe von weiteren nützlichen Informationen. Es besteht zudem die Möglichkeit, Aufnahme-Aufträge zu definieren, z. B. nach Daten, Uhrzeit, Zeit oder der Anzahl der Tracks, die aufgenommen werden sollen. Auch das Ausgabeformat kann eingestellt werden. Hier besteht z. B. die Möglichkeit, MP3 (wobei aus Videos dann die Tonspur aufgezeichnet wird) oder Video für Windows Media Player zu wählen.

Suchen. Mit einem Klick auf diese Registerkarte gelangt man zur für viele wahrscheinlich Kernfunktion des Programms. Die Suche nach einem Künstler oder Titel liefert Videos und/oder MP3-Dateien (je nach Einstellung) als Ergebnis zurück. Diese können dann weiter nach Schlagwörtern oder Bewertung gefiltert werden. Hat man sich schließlich für eine Datei entschieden kann man diese auswählen und durch einen Klick auf Aufnehmen in den Player befördern lassen.

Wunschliste. Unter diesem Menüpunkt ist es möglich, sogenannte Wunschlisten anzufertigen, indem man Künstler und/oder Musiktitel hinzufügt. Durch einen Klick auf Erfüllen sucht AudialsOne automatisch (genau wie bei der Suchfunktion) in Musik-Websites und Online-Radios nach den gewünschten Titeln und importiert diese bei Erfolg in den Player.

Web. Diese Funktion fand ich persönlich besonders einfalls- und auch hilfreich. Bei Aktivierung werden alle im Browser abgespielten Medieninhalte automatisch aufgezeichnet und die jeweils aktuell angespielten Streams werden in einer Liste angezeigt. So ist es z. B. möglich, alles, was man sich auf LastFM oder YouTube anhört, automatisch in seinen Player befördern zu lassen :-).

Podcasts. Beim Abonnieren von Podcasts werden diese und die dazugehörigen Folgen automatisch aufgelistet. So ist es einfach möglich, auch ältere Beiträge anzuhören. Vollständig heruntergeladene Podcasts erscheinen zudem im Player.

Konverter. Der Konverter macht genau das, wonach es sich anhört: Dateien konvertieren. Den Eingabe- und Ausgabeformaten sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt. Besonders brilliant ist die Möglichkeit, auch durch DRM (Digital Rights Management - oft auch einfach Kopierschutz genannt) geschützte Medien zu konvertieren.

Player. Im Player werden die aufgenommenen Musikstücke und Videos gesammelt und verwaltet. So ist es z. B. möglich diese zu ordnen oder mittels Autotag zusätzliche Informationen wie Album, Tracknummer und Songtext im Internet zu suchen - sofern diese nicht wie bei den meisten Musikstücken schon automatisch angezeigt werden. Die Sortierung der Tracks im Player (der eigentlich eher eine Mediabase ist) geschieht nach Künstler, Genre oder Dateien, was die Navigation sehr einfach und intuitiv macht. Darüber hinaus kann man seine Musik in einen externen Player exportieren, ausgewählte Dateien auf CD brennen, Klingeltöne für Handys erstellen oder seine Musiksammlung auf ein mobiles Abspielgerät wie z. B. seinen iPod kopieren.

Neben den oben Beschriebenen Kernfunktionen verfügt die Software noch über eine gut lesbare und sehr nutzerfreundliche Hilfe sowie ein Optionsmenü, in dem viele tiefergehende Einstellungen, z. B. zu Standarddateiformaten, vorgenommen werden können.

Im Gesamten ist AudialsOne ein unglaublich mächtiges Tool für jeden Liebhaber digitaler Musik. Die Anzahl an verfügbaren Formaten ist ebenso genial wie das User Interface des Players und die Informationen, die dort bereitgestellt werden. Zu haben ist diese schöne Software als Freeware oder mit voller Funktionalität ab 44,90 €. Den Download, weitere Informationen und Hinweise zu Rechtsfragen finden Sie unter http://audials.com/de/audials/audialsone/.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: sehr gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: sehr gut

Verfasst von max

30. Oktober 2009 um 9:15

Audiograbber 1.83 Special Edition

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audiograbber_1_83_se.jpgDer Audiograbber ist ein vielfach ausgezeichnetes und sehr beliebtes Freeware-Tool, um Lieder von einer CD zu “grabben” und in das MP3-Format zu konvertieren. Die Erzeugung der hochwertigen MP3s geschieht hierbei durch ein spezielles Plugin, dass auf Lame 3.97 basiert und keinen zusätzlichen Aufwand für die Konfiguration benötigt. Lame liefert nach Expertenmeinung die höchste Qualität bei der Erstellung von MP3-Files. Zusätzlich kann eine Trackdatenbank von Freedb heruntergeladen und offline genutzt werden, was aber nur für Experten empfohlen wird. Im Folgenden nimmt Software Kaufen den Audiograbber ein wenig genauer unter die Lupe.

Nachdem ich sowohl das Hauptprogramm als auch das Lame-Plugin erfolgreich und problemlos installiert habe, wird mir beim ersten Start sofort der “Tipp des Tages” angezeigt, der mich über eine hilfreiche Hotkey-Kombination aufklärt. Ich klicke den Tipp weg und lege eine CD in mein Laufwerk (hierbei habe ich mich für Stadtaffe von Peter Fox entschieden). Der Audiograbber zeigt mir sofort ein Listing der Tracks mit Nummer, Länge und Größe an. Ein Klick auf “Freedb” stellt eine Verbindung mit dem Internet her und alle wichtigen Informationen (Interpret, Liedtitel, etc.) werden geladen. Das gibt meiner CD auf jeden Fall schon einmal ein Gesicht ;-). Spaßeshalber tätige ich auch einen Klick auf “Player”. Diese Funktion greift aber (zumindest auf meinem PC) nur auf den Winamp-Player zurück. Danach befasse ich mich mit den verfügbaren Optionen. Normalisieren und Konvertierung in MP3 können wahlweise an- oder ausgeschaltet werden. Die weiteren Optionen sind unter anderem die Einstellung des Dateinamenformats, Stille am Anfang und Ende von Tracks löschen, Start und Ende von Tracks versetzen sowie Ausschnitte kopieren, Einstellungen bezüglich der Restzeit (wie lange das Programm noch für seine Aufgabe benötigt) und einige mehr.

Nachdem ich alles zu meiner Zufriedenheit eingestellt habe, starte ich den eigentlichen “Grabbingvorgang” mit einem Klick auf “Grabben”. Es erscheint ein Fenster, das mir allerlei Informationen über den aktuellen Status und Fortschritt des Lesevorgangs anzeigt. So werde ich z. B. über die Größe des aktuellen Tracks, die CPU-Belastung, aktuelle Lesegeschwindigkeit, Spitzenlautstärke und Normalisierung aufgeklärt. Nach Abschluss des Lesevorgangs schließt sich der Konvertierungsvorgang an, der die “gegrabbten” Tracks in MP3-Dateien umwandelt. Auch hier liefert dasselbe Fenster Aufschluss über den aktuellen Status. Sobald alle Vorgänge fertig sind, schnappe ich mir mein Winamp und die erzeugten MP3s und mache den Soundcheck. Und ich muss sagen: Die Qualität ist absolut überzeugend!

Der Audiograbber ist vollkommen zurecht ein so beliebtes Grabbing-Tool. Das ziehen der Tracks und die Konvertierung geschehen schnell und reibungslos. Die verfügbaren Optionen können hier und da ein wenig verwirrend sein, aber das bekommt man dank der umfangreichen und verständlichen Hilfefunktion in den Griff. Auch das Lame-Plugin hält, was es verspricht und liefert eine hervorragende MP3-Qualität. Zum kostenlosen Download verfügbar ist die Software unter www.audiograbber.de.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Verfügbarkeit: gut

Verfasst von max

17. September 2009 um 2:10

Audials Radiotracker 5 Platinum

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Software Kaufen: Der Radiotracker von Audials (www.audials.com) ermöglicht, ganz einfacht gesagt, das Anhören und Aufnehmen von Inhalten aus Internetradios. Der Radiotracker überwacht etwa 2000 Web-Radios und greift auf deren Inhalte zu.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Das interessanteste Feature dürfte allerdings der eingebaute MusicFinder sein, der das Aufspüren von Musikstücken und Künstlern ermöglichen und diese im MP3-Format abspeichern soll. Da es sich hierbei um Radio-Mitschnitte handelt, dürfte diese Form der Musikbeschaffung rechtlich gesehen auch keine Probleme bereiten. Audials verspricht, dass etwa 70.000 Künstler, 20.000 Internetradios und 80 verschiendene Genres zu finden sind. Als zusätzliches Schmankerl werden dann auch gleich ID3-Tags, Coverbilder und Lyrics automatisch abgespeichert. Durch den Kauf der Software entstehen keine zusätzlichen Abo-Kosten, wodurch der Radio-Tracker eine sehr gute Alternative zu den großen Musik-Download-Portalen und Tauschbörsen darstellt. Weitere Infos zum Produkt und einen Link zum Probedownload findet Ihr hier.

Ich bin sehr gespannt wie diese Software funktioniert und werde meine Eindrücke hier vorstellen.

Download & Installation der Software

Die Software erhält man ganz leicht auf der Webseite des Herstellers. Dort ist ein Download-Button wo man die Software (Radio TrackerSetup.exe) direkt herunterladen kann. Nach dem Öffnen der Datei erscheint das Installationsmenü, nachdem bei mir erst einmal Visual C++ installiert wurde. Danach folgt der übliche Installationsprozess. Es werden einige Module installiert und anschließend noch Codec-Pakete auf meinem Rechner entpackt. Das ganze dauert ein paar Minuten. Nach der Installation klicke ich auf den Radiotracker-Button auf meinem Desktop und das Programm öffnet sich.

Erster Eindruck

Beim ersten Öffnen der Software öffnet sich erst einmal ein großes Fenster, welches mich darauf afmerksam macht, dass es sich um eine Demoversion handelt. Hier werden auch gleich drei verschiedene Versionen zum Kauf angeboten: Premium Version (20 EUR), Platinum Version (30 EUR) und Audials One (45 EUR). Platinum scheint den MusicFinder zu enthalten, welchen es in der Premium Version nicht gibt. Audials One bietet zusätzlich noch den Download von Videos an. Weiter unten kann man dann den Lizenzschlüssel eingeben und das Produkt freischalten. Man kann das Produkt auch unverbindlich testen und erst mal auf den Demo-Button klicken. Das Programm ist unterteilt in mehrere Bereiche mit verschiedenen Funktionen. Es gibt drei Tabs: “Radio”, “MusicFinder” und “Podcasts”.

audials_radiotracker_screen1.png

RadioTracker

Internet-Radio

Im Radio-Tab gibt es eine Autorip-Funktion mit deren Hilfe man MP3s aufzeichnen und Sender live mithören kann. Ich wähle das Genre “Pop” aus und klicke auf “Autorip starten”. Nun werden anscheinend die vorhandenen Webradios durchsucht und einige internationale Webradio-Stationen samt aktuell gespielten Titeln angezeigt. Durch das Auswählen einer Radio-Station per Doppelklick kann man direkt live mithören. Die begrenzte Anzahl von Stationen lässt momentan nur wenig Auswahl zu. Weiter unten kann man die Filter aber beliebig verändern - die Zahl der Musikstationen kann auf bis zu 100 Stück angehoben werden. Werden diese auch gleichzeitig alle gerippt? Die Rechenleistung dürfte dann deutlich ansteigen. Nach welchem Prinzip die Stationen unter den Top 5 landen ist mir leider gerade nicht ersichtlich…

Nun möchte ich das Genre wechseln um zu sehen, welche anderen Stationen es noch gibt. Beim Klicken auf den Button “Autorip stoppen” erscheint ein Fenster welches mich warnt, dass noch nicht alle Titel erfolgreich gerippt oder erkannt wurden. Die Genres sind meiner Meinung nach ausreichend detailliert, um den spontanen Wunsch nach einer bestimmten Musikrichtung zu erfüllen. Ob gerade brauchbare Lieder gespielt werden ist natürlich eine andere Frage :) Ich wechsle zu Elektronic > House. Hier werden wieder viele verschiedene internationale Stationen angezeigt. Im rechten Fenster tauchen nun nach und nach Musiktitel auf, welche durch den Autorip-Prozess automatisch erstellt wurden. Diese Liste wird länger und länger.

Damit wird auch deutlich, was das Programm eigentlich leistet: es nimmt, während man einer Station zuhört, simultan alle Lieder der anderen Stationen auf und speichert diese als MP3-Dateien auf dem Rechner ab. Sehr erstaunlich. Wenn ich das Programm also immer weiter laufen lasse, füllt sich meine Festplatte nach und nach mit Musik aus dem Genre, das ich gerade ausgewählt habe. Genial! Die Daten werden automatisch in meinen Musikordner in den Eigenen Dateien gespeichert und dort in Unterordner des entsprechenden Genres vorsortiert. Alles vollautomatisch. Ich bin wirklich begeistert. Allerdings muss man auch sagen, dass ziemlich viel unsinniges Zeug aufgenommen wird, das man nicht braucht. Hier muss man wohl hinterher radikal aufräumen und ungeliebte Lieder sofort wieder löschen, damit die Festplatte nicht überquillt.

MusicFinder

Ich habe nun den Autorip erneut gestoppt um mich dem Sahnestück des Programms zuzuwenden - dem MusicFinder. Dieser soll in der Lage sein, die Titel meines Lieblingskünstlers auf allen Webradio-Stationen zu tracken und aufzunehmen. Mal sehen ob das funktioniert. Ich wähle den Tab “MusicFinder” aus und finde dort eine leere Liste und die Möglichkeit eine Wunschliste anzulegen. Ich lege also eine neue Liste mit dem Namen “Britney Spears” an. Dort kann ich einen Wunsch hinzufügen und wähle den Künstlernamen “Britney Spears” aus. Wenn ich den Tracker aktivieren möchte, benötige ich allerdings einen Lizenzschlüssel. Dieses Feature ist in der Demo-Version also leider nicht verfügbar. Nach Freischaltung des Produkts zeigt mir der Radiotracker an, dass 2670 Sender überwacht werden und 1 Wunsch vorliegt. Wahrscheinlich kann es, je nachdem wie exotisch der Wunschtitel lautet, etwas länger dauern, bis dieser gefunden wird. Wir lassen das Programm daher mal laufen und wenden uns anderen Funktionen zu.

Weitere Funktionen

Katalog füllen: hier wird das Internet nach neuen Künstlernamen und Titeln durchsucht und speichert diese Daten im eigenen Katalog ab.
Wunschlisten laden/speichern: Die Wunschlisten kann man auch abspeichern und untereinander tauschen.
Community: Hier können die erstellten Wunschlisten in der Community (Audials Forum) getauscht werden. Man kann sich außerdem nach anderen Musikstücken erkundigen und sehen, was gerade gehört wird.
Filter: hier kann man Keywords von Liedern bzw. Künstlern eingeben die nicht mehr geript werden sollen, z.B. wenn man ein Lied schon in guter Qualität vorliegen hat.
Job-Filter: beschränkung des Rippers auf Datenmenge, zeitliche Länge oder bestimmte Uhrzeiten

Podcasts

Der Radiotracker kann auch Podcasts aufzeichnen und abspeichern. Durch einen Klick auf “Hinzufügen” kann aus einer Reihe von verfügbaren Podcasts ausgewählt werden. Hier wird grundsätzlich zwischen Audio und Video-Podcasts unterschieden. Die Aufteilung nach Kategorien ermöglicht einen schnellen Überblick über verfügbare Podcasts. Eine Volltextsuche sowie ein manuelles URL-Eingabefenster ermöglichen die Suche und den Zugang zu vielen weiteren Podcasts. Testweise habe ich mal einen Radiobeitrag von SWR2 Wissen abgespielt. Die Qualität war sehr gut. Außerdem konnte ich auf die letzten 20 Podcasts dieses Senders zugreifen und diese auf Wunsch herunterladen.

Die Playlist & zusätzliche Features

Nach etwa einer halben Stunde habe ich bereits 13 Britney Spears Songs in meiner Liste stehen - teilweise doppelt, aber auch Remixe und in verschiedener Qualität. Zu fast jedem Lied bekomme ich ein Cover angezeigt und auch der Liedtext ist daneben zu finden. Mit dem integrierten Player kann ich die Songs alle direkt abspielen und schlechte Versionen sofort löschen. Die Lieder können nach verschiedenen Kriterien sortiert und nach Stichwörtern durchsucht werden.

Mitschnitte bearbeiten: Außerdem habe ich die Möglichkeit Lieder zu schneiden, d.h. Trackgrenzen zu verschieben oder Ein- und Ausblendungen vorzunehmen. Man kann sehr leicht zwischen Track-Anfang und Ende hin- und herswitchen, was sehr angenehm ist. Größere Schneidearbeiten oder Anpassungen sind allerdings nicht möglich. Für ein Produkt dieser Preiskategorie ist dieses Feature aber völlig ausreichend.
Konvertieren: Eine Konvertierung in andere Formate ist nur mit einem Upgrade auf Audials One möglich.
ID3-Tags ändern: Die automatisch erstellten ID3-Tags können auf sehr bequeme Weise nachträglich bearbeitet werden.
Nach weiteren Liedern des Künstlers / ähnlichen Künstlern suchen: auch diese Funktion steht zur Verfügung und erstellt automatisch eine neue Wunschliste
Musik kaufen: Wer die Künstler unterstützen will, kann das ausgewählte Lied auch direkt bei verschiedenen Online-Stores käuflich erwerben. Das ist sehr fair und sollte eine Gewissensfrage für jeden User sein…

Sychronisation mit MP3 Playern: Die Lieder können auch innerhalb des Programms auf ein angeschlossenes Gerät übertragen werden. Ich bevorzuge allerdings das Copy-Paste Verfahren über den Ordner.
In andere Music-Programme übertragen: man kann die Playlist auch in andere Player (Windows Media Player, VLC Media Player, etc. exportieren)
CD Brennen: ein extrem hilfreiches Feature um superleicht Musik-CDs zu erstellen
Klingelton erstellen: Kleines Tool, um Musikstücke zu schneiden und Klingeltöne fürs Handy zu erstellen - sehr nettes Feature
Lieder/MP3s verwalten: ist leider nur mit Audials One möglich

Fazit

Der Radiotracker ist ein verdammt brauchbares Tool für alle Musikfreunde. Stöbern: Der Autoripper nimmt automatisch Lieder auf und speichert diese als MP3s ab - so kann man schnell eine Menge Lieder sammeln und zufällig neue Stücke entdecken. Wunschlisten: Wer genau weiß was er will, tippt seinen Wunsch kurz in den MusicFinder ein und lässt den RadioTracker das Lied suchen - so lange bis er es gefunden hat. So kann man auch seltene Remixe ausfindig machen und auf diese Weise sein persönliches Musik-Album zusammenstellen. Das Programm zieht alle weiteren Informationen wie ID3-Tags, Coverbilder oder Liedtexte aus dem Netz und fügt diese direkt zu. Die aufwendige Musiksuche erübrigt sich somit komplett. Ich bin absolut begeistert!

Für echte Musikliebhaber könnten folgende Punkte unbefriedigend sein: die Qualität ist nicht immer sehr gut, außerdem werden teilweise Lieder ineinandergeblendet oder vorzeitig abgebrochen - das übliche Radioproblem halt. Allerdings ist die Mehrzahl der Lieder in einer erstaunlich guten Qualität (hier kann auch eine Minimumanforderung eingestellt werden). Liebhaber von ausgefallener Musik werden sich wohl lange gedulden müssen, bis ihr Lied irgendwann einmal gespielt wird. Das kann allerdings nur über einen längeren Zeitraum getestet werden. Fakt ist aber, dass populäre Lieder wohl schneller und in größerer Stückzahl gefunden werden, als Geheimtipps oder ältere Lieder. Für den normalen Musikfreund ist das Programm aber eine echte Bereicherung.

Mit einem Kaufpreis von 30 EUR für die Platin Version inklusive MusicFinder (welche ich dringend empfehle zu nehmen), wird ein echter Mehrwert geschaffen und man muss sich nicht mehr länger mit der lästigen Musiksuche auseinandersetzen. Ich finde das Produkt wirklich super praktisch und werde es jetzt öfter verwenden, um meine Musiksammlung aufzubauen. Deshalb gibt es von mir 5 Sterne.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: befriedigend
Optik: gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: gut

Verfasst von Lorenzo

31. März 2009 um 6:06