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Archiv für Juli 2009

balesio TurboDemo 7.5

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turbodemo.jpgMittels TurboDemo von balesio ist es kinderleicht, Demos zu Websites, Programmen oder auch eLearning-Content zu erstellen. Das ganze basiert dabei auf der Erstellung eines Foliensatzes aus Screenshots, was ich einmal genauer unter die Lupe genommen habe.

Nach Installation und Start der Testversion werde ich zunächst nach der Standardgröße meiner Screenshots gefragt, wofür ich einfach meine Bildschirmauflösung angebe. Im Anschluss werde ich darüber informiert, welche Möglichkeiten bestehen, einen Screenshot aufzunehmen. Dies kann mittels eines bestimmten Tastendrucks, durch einen linken und/oder rechten Mausklick, oder auch automatisch in bestimmten Zeitabständen geschehen. Ich entscheide mich hier für die Linker-Mausklick-Variante.

Nach dem Start des Programms passe ich den Aufnahmebereich mittels Strg+Umschalt+R an meine aktuell aktive Applikation (meinen Internet-Browser) an und drücke die Aufnahme-Taste. Nun kann ich mir meine Demo “zusammenklicken”, wobei TurboDemo bei jedem linken Mausklick einen Screenshot erstellt. Durch die “Druck”-Taste auf meiner Tastatur beende ich die Aufnahme und bekomme dann den erstellten Foliensatz zu sehen, der aus insgesamt 12 Folien besteht.

Mit einem Doppelklick auf eine Folie kann man diese näher bearbeiten. Unter anderem ist es möglich, Sprechblasen, Anmerkungen, Bilder, Flash-Animationen und Quizfragen zu einer Folie hinzuzufügen. Das alles ist dabei mit mehreren Stilvorlagen möglich. Zudem ist es möglich, einige Eingangs- und Ausgangseffekte für die Folien zu definieren, was den meisten schon durch Microsoft PowerPoint bekannt sein sollte.

Nachdem ich den Screenshotsatz zu meiner Zufriedenheit bearbeitet habe, exportiere ich diesen als SWF-Datei. Weitere Möglichkeiten sind hier z. B. der Export als Java-Applet, EXE-Datei, GIF-Animation, ASF für Windows Media Player oder als AVI-Video. Das Ergebnis meiner Arbeit kann durch einen Klick auf den folgenden Link bewundert werden ;-).

>> Demo als Flash-Datei <<

Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch die Möglichkeit, sowohl Sreenshots als auch Sounds aufzunehmen. So kann man seine Bildschirmaktionen quasi live kommentieren.

TurboDemo ist ein hübsches und überaus nützliches Tool, bei dem die Ausgabe zwar noch ein wenig schicker daherkommen könnte, ihren Zweck aber voll und ganz erfüllt. Eine Testversion ist unter www.turbodemo.com zum Download bereitgestellt. Die Standardversion kann ab 199 € (Aktionspreis für eine Einzelplatzlizenz) käuflich erworben werden.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: befriedigend
Aktualität: gut
Funktionalität: gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: ausreichend

Verfasst von max

23. Juli 2009 um 9:32

World of Goo

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world_of_goo.jpgWorld of Goo ist ein Computerspiel aus dem Puzzle-Genre, das von der Softwareschmiede 2D Boy entwickelt wurde. Auf dem Independent Games Festival 2008 gewann World of Goo in den Kategorien Technische Perfektion und Innovatives Game Design.

Die zentralen Akteure des Spiels sind die putzigen, kleinen Goo-Bälle. Mithilfe dieser und deren Fähigkeit, aneinander zu haften, können dann Brücken, Türme und alle anderen denkbaren Konstrukte gebaut werden, wobei immer auf die zugrunde liegende Physik geachtet werden muss. Sonst kann so ein schöner Turm auch mal vom Wind umgepustet werden oder eine Brücke bricht über den reißenden Fluten einfach zusammen. Das Ziel eines jeden Levels besteht dann darin, eine bestimmte Anzahl an übrig gebliebenen Goo-Bällen mithilfe der zusammengebastelten Konstruktion in ein (mehr oder weniger) schwer erreichbares Rohr zu befördern. Alle Goo-Bälle, die über die benötigte Anzahl hinausgehen, werden in der World of Goo Corp. gesammelt, in der man sich bei der Konstruktion von Goo-Türmen mit anderen Spielern messen kann. World of Goo ist unterteilt in vier Kapitel, von denen jedes eine andere, manchmal düstere, aber immer sehr hübsch aufgemachte Szenerie beschreibt.

Meine persönliche Meinung zu diesem Spiel kann mit einem Wort beschrieben werden: perfekt. Selten habe ich ein Spiel gesehen, dass eine im Grunde derart simple Idee so ausgezeichnet umsetzt. Die beiden bereits in der Einleitung erwähnten Awards vom Independent Games Festival hat World of Goo definitiv mehr als verdient. Zudem hält das Spiel in jedem Level frische Ideen und neue Möglichkeiten bereit, das ach so weit entfernte Rohr zu erreichen und läuft so nie auch nur ansatzweise Gefahr langweilig zu werden oder etwas von seiner erfrischend motivierenden Art einzubüßen. Darin mag wahrscheinlich auch der Grund liegen, warum man sich so wahnsinnig für die putzigen Goo-Bälle begeistern kann. Absolute Empfehlung!

World of Goo ist auf allen Plattformen (Windows, Linus, Mac OS) verfügbar und kann ab 20 US-$ käuflich erworben werden.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: sehr gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: sehr gut

Verfasst von max

17. Juli 2009 um 11:03

balesio FILEminimizer Office 5

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fileminimizer.jpgDer FILEminimzer Office 5.0 von balesio verspricht Komprimierungsraten von bis zu 98 % für Microsoft Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien. Grund genug für uns, dieses Produkt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Installation erfolgt erfreulich schnell und nimmt sehr wenig Platz (bei mir ca. 8 MB) auf der Festplatte in Anspruch. Nach dem Start erkunde ich dann zunächst einmal alle verfügbaren Funktionen. Im Hauptbereich des Programms lassen sich Dateien zu einer Liste hinzufügen, die dann alle auf einen Schlag optimiert werden können. Die entsprechenden Einstellungen für diese Optimierung kann man darunter festlegen. Neben drei vorgegebenen Profilen - starke, Standard- und leichte Komprimierung - besteht auch die Möglichkeit zur benutzerdefinierten Einstellung. Hierbei können die Bildschirmauflösung, für die optimiert werden soll, die JPEG-Qualität und die Qualität für DOC- und XSLX-Dateien festgelegt werden. Desweiteren gibt es eine integrierte Suchfunktion für Office-Dateien (inklusive Größen-, Datums- und Formatfilter), sowie Add-ins für Outlook, PowerPoint, Word, Excel und den Windows Explorer. So können Dateianhänge bei E-Mails z. B. vor dem Versenden automatisch optimiert werden. Am Ende meiner ersten Erkundungstour bringe ich noch in Erfahrung, dass es den FILEminimizer auch in einer Compact Edition gibt, die direkt von CD oder USB-Stick läuft. Mobile Optimierung sozusagen ;-).

Als nächstes folgt der Funktionscheck. Der Hersteller verkündet auf seiner Website, dass die Größe einer 50 MB großen Office-Datei mit dem FILEminimizer auf 1 MB reduziert werden kann. Auf den ersten Blick eine wagemutige Behauptung, die erst noch bewiesen werden will. Ich fange allerdings etwas kleiner an und nehme mir erst einmal eine PowerPoint-Datei moderater Größe von meiner Festplatte her. Bei Standard-Komprimierung werden 3,2 MB so auf 3,02 MB verkleinert, was einer Optimierungsrate von 5,5 % entspricht. Bei starker Komprimierung steigt diese Rate immerhin auf 20 % an und die Größe der optimierten Datei beträgt nun 2,56 MB. Naja, das geht aber noch besser…

Nach weiteren Tests, bei denen ich ein bisschen mit unterschiedlichen Office-Formaten und Dateigrößen herumspiele geht es dann an die finale Bewährungsprobe: Ich bastele mir eine 66,63 MB große Word-Datei zusammen und schicke diese bei Standard-Komprimierung durch den Optimierer. Das Ergebnis überzeugt: 94,1 % Optimierungsrate bei einer Ausgabegröße von 3,88 MB. Nicht übel, muss ich sagen! Bei starker Komprimierung kommt die Datei sogar auf 1,36 MB (97,9 %) heraus. Damit ist klar, dass der FILEminimizer absolut hält, was er verspricht :-). Der Qualitätsverlust liegt dabei zudem in vollkommen akzeptablen Grenzen.

Der einzige Wehrmutstropfen bei diesem hilfreichen Programm ist ein Problem mit OpenOffice-Dokumenten, die in Microsoft-Office-Formaten gespeichert wurden. Bei diesen bekam ich nämlich regelmäßig - entgegen den Versprechen des Herstellers - die Fehlermeldung “0.0 is not a valid floating point value” ausgespuckt. Von Optimierung oder einer Ausgabedatei war nicht viel zu sehen. Das ist ein wenig schade, lässt sich aber sicherlich in kommenden Versionen beheben.

Alles in allem ist der balesio FILEminimizer ein exzellentes Optimierungstool mit einer beeindruckenden Komprimierungsrate und einem Qualitätsverlust, der sich in absolut ansehnlichen Grenzen hält. Ein kleiner Kritikpunkt ist, wie oben angesprochen, die Problematik bei der Arbeit mit OpenOffice (zumindest bei unserer Testversion). Das Programm gibt es als Testversion mit 12 freien Dateioptimierungen auf der Website von Balesio und ist für 34,95 € käuflich zu erwerben.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: befriedigend
Preis-Leistungs-Verhältnis: gut

Verfasst von max

14. Juli 2009 um 9:59

WinZip Pro 12

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winzippro12.jpgWinZip Pro 12 bietet im Gegensatz zu seinen Vorgängern und der Standardversion eine vielzahl an zusätzlichen Tools und Funktionen. So werden Fotos im JPEG-Format nun mit einer Rate von bis zu 25 % verlustfrei komprimiert. Zudem können diese direkt von der Kamera importiert und in WinZip angezeigt und bearbeitet werden. Auch wird zusätzlich das Lesen un Extrahieren von Archiven im 7Z-Format sowie von ISO- und IMG-Datenträgerimages unterstützt.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Nach der erfolgreichen Installation habe ich die Wahl zwischen einem Start mit der Classic-Oberfläche oder dem WinZip-Assistenten, zwischen denen später auch wieder gewechselt werden kann. Als “blutiger Anfänger” (naja, ich tu für den Test jedenfalls mal so) entscheide ich mich zunächst für den Assistenten ;-).
Dieser bietet mir zunächst mittels vier möglichen Aktionen an, ein Archiv zu extrahieren oder zu installieren, ein Archiv zu aktualisieren, ein neues Archiv zu erstellen oder wichtige Dokumente, E-Mails, etc. zu komprimieren. Nach der Auswahl und einem Klick auf “Weiter” werden ebendiese Aktionen schnörkellos auf einer sehr intuitiv zu handhabenden Benutzeroberfläche ausgeführt. Bei der Komprimierung von Dokumenten hat man dabei auch z. B. die Möglichkeit zwischen vorgegebenen Aktionen wie Eigene Dateien komprimieren oder Eigene E-Mails komprimieren zu wählen. Nachdem ich ein bisschen mit einigen Archiven herumgespielt habe und feststelle, dass alles vollkommen reibungslos funktioniert, fühle ich mich bereit für die Classic-Oberfläche :-).

Auf dieser sind neben allen Funktionen, die auch der WinZip-Assistent bietet, viele weitere Tools für spezielle Funktionen und Finetuning verfügbar. Auf einige (bzw. die wichtigsten) davon will ich im Folgenden eingehen. Zunächst einmal gibt es da die Aktion Von Kamera hinzufügen, mit der es - wie schon in der Einleitung angesprochen - möglich ist, Bilder direkt von einer Digitalkamera zu importieren. Danach kann man diese z. B. in ein selbstextrahierendes Archiv packen, für das ein Empfänger kein gesondertes Programm zum Entpacken benötigt. Die volle Funktionalität für selbstextrahierende Archive (Verschlüsselung etc.) ist allerdings nur mit dem beiliegenden WinZip Self Extractor verfügbar. Erstellt man für die importierten Bilder nur ein “normales” Archiv, so bietet WinZip die Möglichkeit, dieses zu splitten und so auf mehrere Datenträger zu verteilen. Auch kann das Archiv verschlüsselt werden, wobei dem User hier hifreiche Infos zu den verwendeten Methoden bereitgestellt werden. Unerfahrene werden mit dem “Advanced Encryption Standard” o. ä. nämlich nicht viel anfangen können. Nach der erfolgreichen Erstellung von Archiven kann deren Integrität geprüft werden, um sicher zu gehen, dass keine Probleme oder Fehler auftreten.

Die Pro-Version von WinZip enthält einige Leistungsmerkmale, die in der Standardversion nicht vorhanden sind. Darunter fallen u. a. die Funktion Von Kamera hinzufügen und die damit verbundene interne Bildvorschau und -bearbeitung. Allgemein ist der ganze WinZip-Kameraassistent, mit dem Fotos direkt von einer Kamera komprimiert werden können, ein Leistungsmerkmal der Pro-Version. Für dieses ist es überdies notwendig, dass die verwendete Kamera die Windows Image Acquisition Technology unterstützt. Auch die Möglichkeit, Archive direkt auf eine CD/DVD zu brennen oder auf einen FTP-Server zu laden, sind nur in der Pro-Version verfügbar. Gleiches gilt für das Erstellen, Ausführen und Bearbeiten von Aufträgen, sowie die vorkonfigurierten WinZip-Aufträge (”Eigene Dateien komrimieren” etc., siehe oben). Aufträge dienen dazu, regelmäßige Datensicherung, -archivierung und ähnliche Aufgaben automatisch von WInZip durchführen zu lassen.

Noch kurz eingehen will ich auf die sehr spezielle Funktionalität, dass WinZip es ermöglicht, Dateien im UUencode-Format zu erstellen. Hierbei werden binäre Daten in ASCII-Zeichenketten umgewandelt, da dies für die Übertragung mittels gewisser Internetprotokolle benötigt wird. Neben UUencode kann WinZip Pro 12 auch Daten in den Formaten XXencode, BinHex und MIME öffnen und extrahieren.

Alles in allem ist WinZip Pro 12 ein Programm, das sehr viel mehr kann, als in ein einzelnes Review passt ;-). Die Benutzerführung ist äußerst intuitiv und komfortabel und alle Vorgänge werden einwandfrei ausgeführt. Alle grundlegenden Funktionen sind zudem als Explorer-Erweiterungen im Kontext-Menü verfügbar. Abgerundet wird das ganze durch ein hervorragendes Handbuch mit detaillierten Anweisungen und vielen Tipps und Tricks. WinZip Pro 12 benötigt Windows 2000/XP/Vista und ist ab 35,50 € erhältlich.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: gut

Verfasst von max

7. Juli 2009 um 11:27

1-abc.net Utility Box 3

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utility_box.jpgDie Utility Box von 1-abc.net vereint 14 Tools für Windows aus den Sparten Reinigung, Optimierung, Analyse, Dateimanagement und Sicherheit in einem Programm. Ich habe all diese Funktionen unter die Lupe genommen und will im Folgenden beschreiben, wozu sie gut sind und wie sie arbeiten.

Der Zugriff auf die verschiedenen Tools geschieht von einer handlichen Oberfläche, die in die fünf oben genannten Kategorien aufgeteilt ist. In der unten rechten Ecke erscheint dabei immer eine kurze und hilfreiche Beschreibung. Die Sicherheits-Programme sowie der Registry Washer wurden auf SoftwareKaufen.de bereits in seperaten Reviews behandelt, deshalb werde ich auf diese Tools hier nicht mehr eingehen.

Als erstes schaue ich mir den Hard Drive Washer an, der unnötige temporäre Dateien auf dem PC löschen soll. Zunächst kann man sich eine Liste all dieser Dateien ausgeben lassen, bei der man dann mittels Checkboxen noch festlegen kann, ob bestimmte Dateien noch benötigt werden. Mit einem Klick auf “Löschen!” wird der ganze unnötige Kram dann entfernt. Leider gibt es keine Anzeige, welche Menge an Speicherplatz denn durch die temporären Dateien eigentlich verbraucht wird, dennoch ist das Toll natürlich sehr praktisch. Vor allem auch, weil man die Filterregeln zum Erstellen der Liste unter Optionen bearbeiten kann.

Der Surf Trail Washer erledigt dieselbe Funktionalität für die zwischengespeicherten Dateien des Webbrowsers. Dabei entspricht er allerdings ziemlich genau z. B. der “Private Daten löschen”-Funktion von Mozilla Firefox.

Der Settings Organizer ermöglicht die Einstellung von allerlei Funktionen, die in Funktionen für Anfänger und Fortgeschrittene eingeteilt sind. Die Liste ist kunterbunt gemischt und enthält allerlei verschiendene Konfigurationsoptionen von “Auslagerungsdatei beim Herunterfahren löschen” bis hin zu “Keine Firewall-Benachrichtigung im Sicherheitscenter”. Die dabei angezeigten Erklärungs-Texte zu jeder Funktion sollten vor allem für Anfänger teilweise äußerst hilfreich sein. Zudem verspricht der Settings Organizer den Zugriff auf angeblich “versteckte” Windows-Tools wie z. B. den Movie Maker, den allerdings jeder finden sollte, der einmal den Programme-Ordner seines Windows-Explorers browst. Trotzdem, für faule User, die alles von einer Benutzeroberfläche machen wollen wahrscheinlich praktisch ;-).

Der Startup Booster ermöglicht das komfortable Bearbeiten aller Autostart-Einträge für Windows. Besonders nützlich ist hierbei die Funktionalität, eigene Einträge hinzufügen zu können, die z. B. nur alle 5 Tage, nur am 2. des Monats, jeden Samstag oder alle 5 Wochen ausgeführt werden.

Was ich persönlich äußerst nützlich finde, ist der Right Click Configurator, mit dem sehr einfach Einträge im Kontextmenü (das Menü, das bei Windows per rechtem Mausklick geöffnet wird) hinzugefügt, gelöscht oder (de)aktiviert werden können. Das klingt vielleicht auf Anhieb nicht sonderlich spektakulär, doch auf diesem Gebiet habe ich es bisher noch nicht geschafft ein halbwegs komfortables Tool zu finden. Und jeder kennt ja Programme, die nach dem Deinstallieren diese Einträge einfach vergessen…

Zum File Finder gibt es nicht viel zu sagen, da dieser einfach eine erweiterte Suchfunktion für Windows darstellt.

Das Tool, das bei meine Test leider am schwächsten daherkam, war der Drive Space Organizer. Dieser verspricht die Speicherplatzanalyse von Ordnern und ganzen Laufwerken und die Aufdeckung der größten “Speicherplatzfresser”. Die Analyse eines 3,5 GB großen Ordners auf meinem Laufwerk C:\ nahm hierbei allerdings an die 10 Minuten in Anspruch, was natürlich alles andere als optimal ist. Dieses Tool ist somit ein echter “Zeitfresser”.

Als nächstes ist der File Renamer dran, der - wenig spektakulär, aber bei großen Datenmengen durchaus hilfreich - einzelne Dateien oder ganze Listen davon umbenennt.

Der File Divider ermöglicht es, Dateien jeden Typs in beliebig große (oder kleine) Stücke zu zerteilen. Dies eignet sich vor allem für große E-Mail-Anhänge bei langsamen Verbindungen oder einer Größenbeschränkung für eben diese.

Zu guter Letzt gibt es noch die Folder-to-TXT-Funktion, mittels der Verzeichnisstrukturen in Textdateien exportiert werden können.

Alles in allem vereint die Utility Box von 1-abc.net 14 praktische Tools für Windows XP und Vista, mit denen von nur einer Benutzeroberfläche aus schon eine Menge Optimierungs- und Konfigurationsaufgaben erledigt werden können. Dabei sind die einzelnen Tools an sich eher wenig revolutionär, die Stärke der Software liegt aber in der Kombination. Der Preis liegt bei 34,99 €.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: gut
Optik: befriedigend
Aktualität: gut
Funktionalität: sehr gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: befriedigend

Verfasst von max

3. Juli 2009 um 10:30