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Testberichte & Infos

pspad_editor.jpgDer von Jan Fiala entwickelte PSPad Editor ist eine speziell auf Programmierer und Webdesigner zugeschnittene Software, die eine Menge an nützlichen Features bietet. Der Editor ist als Freeware auf http://www.pspad.com/de/ erhältlich.

Nachdem ich mir den PSPad Editor heruntergeladen und installiert habe, unterziehe ich den Syntax-Highlighter direkt zu Beginn einem kleinen “Härtetest” und öffne ein HTML-Dokument, das sowohl JavaScript- als auch PHP-Bereiche enthält. Während ich schon viele Editoren erlebt habe, die an so etwas gescheitert sind, verblüfft mich der PSPad zugegebenerweise. Er erkennt automatisch die gemischte Syntax und stellt diese von daher mit dem HTML Multihighlighter dar. Nicht schelcht für den Anfang. Der erste Eindruck stimmt schon mal.

Als nächstes begebe ich mich auf eine kleine Erkundungstour, um auch die anderen Features ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Dabei will ich aber hier nur auf die wichtigsten genauer eingehen.

Was zunächst etwas banal erscheint, aber ungemein nützlich ist (und mich von daher sehr erfreut), sind zum einen die Unicode-Unterstützung und zum anderen die Umwandlung zwischen Windows-, Unix- und Mac-Zeilenumbrüchen. Desweiteren entdecke ich bei den Werkzeugen Möglichkeiten zur Rechtschreibeüberprüfung, zur Aufzeichnung von Makros, zur Prüfsummenberechnung und vieles mehr. Besonders hervorheben möchte ich aber noch die eingebaute HTML-Vorschau, die HTML-Code-Kontrolle und die Möglichkeit, sich neben den vielen schon verfügbaren Syntax-Highlightern (u. a. C, C++, CSS, HTML, Java, JavaScript, PHP, Perl, Python, …) auch eigene definieren zu können.

Die Benutzeroberfläche ist sehr übersichtlich gestaltet. Unter den allseits bekannten Symbolleisten im oberen Teil des Fensters findet man einen dreigeteilten Hauptbereich. Links befindet sich der Explorer, der es ermöglicht, im aktuellen Projekt oder dem Windows-Explorer zu browsen, oder aber eine Verbindung mit einem FTP-Server herzustellen. In der Mitte befindet sich der eigentliche Editor, wahlweise mit oder ohne Zeilennummern. Rechts befindet sich der Code-Explorer, der das aktuell geöffnete Dokument in einer Baumstruktur darstellt, in der sich Programmierfehler (besonders bei HTML) leicht auffinden lassen (was ich persönlich besonders nützlich finde).

Alles in allem ist der PSPad Editor eine hervorragende Wahl für Programmierer, Webdesigner und alle, die es werden wollen. Die Software ist verfügbar für Windows XP und Vista. Wem das eigentliche Programm an sich nicht reicht, kann sich unter http://www.pspad.com/de/ noch einige schicke Plug-Ins besorgen.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Verfügbarkeit: gut

von max

30. Juni 2009 um 11:14

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