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Globell NXPowerLite 4

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nxpowerlite_screen.pngNXPowerLite 4 verspricht eine Optimierung von Microsoft-Office-Dateien um bis zu 98% ohne Qualitätsverlust. Das hört sich natürlich sehr interessant an und ist Grund genug, das Programm einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Voraussetzungen zum erfolgreichen Betrieb von NXPowerLite sind Microsoft Windows und Office jeweils mindestens in der Version 2000. Aufgrunddessen ist die Optimierung von Word-, Excel- und PowerPoint-, aber auch JPEG-Dateien möglich. Nach der erfolgreichen Installation begutachte ich die sehr übersichtliche Benutzeroberfläche. Im oberen Teil können Dateien und Ordner hinzugefügt werden, die dann nach der Auswahl der Einstellungen im unteren Teil optimiert werden sollen. Vorgegebene Optimierungsprofile sind Bildschirm, Drucken und Mobiles Gerät, wobei die Namen natürlich für sich sprechen. Darüber hinaus kann man aber auch benutzerdefinierte Profile erstellen, wobei hier die Ausgabegröße, für die optimiert werden soll (z. B. 1024×768 oder 480×480) und die JPEG-Qualität (von 1 bis 9) besonders ausschlaggebend sind.

Ich bastele mir einige Office-Dokumente zum Testen zusammen, wobei ich massenweise Bilder, Diagramme und Animationen verwende, um die Dateigröße nach Möglichkeit in den Megabyte-Bereich zu treiben. Danach spiele ich ein bisschen an den Einstellungen herum und optimiere munter drauf los.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Die Erkenntnis nach meinem ersten Test ist, dass von den vorgegebenen Einstellungen “Mobiles Gerät” das beste Ergebnis erzielt (25 %); danach kommt “Bildschirm” (10 %) und schließlich “Drucken” (8 %). Das sind leider noch nicht ganz die versprochenen 98 %, aber das kann ja noch werden… Also drehe ich an den benutzerdefinierten Einstellungen herum und optimiere für ein mobiles Gerät bei schlechtester JPEG-Qualität. Hier bekomme ich immerhin einen Optimierungsgrad von 29 %. Viel mehr geht für mein Test-Dokument allerdings nicht. Und die Qualität sieht bei JPEG-Qualität 1 auch eher grausig aus. (Zum Vergleich will ich noch erwähnen, dass dieselbe Datei gezippt nur eine Kompressionsrate von 5 % erreicht hat)

Nach einigen weiteren Tests kann ich als mein bestes Ergebnis schließlich einen Optimierungsgrad von 59 % für mobile Geräte bei einer randvoll gestopften PowerPoint-Präsentation vorweisen. Das ist wirklich kein schlechtes Ergebnis und dass ich die 98 % nicht erreichen konnte, mag natürlich an der Struktur meiner auf die Schnelle zusammengestellten Testdokumente liegen. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Optimierungsgrad steigt, je kleiner man die Ausgabegröße und die JPEG-Qualität wählt. Die vorgegebenen Profile wählen eine mittlere JPEG-Qualität, womit sich ein gewisser Qualitätsverlust nicht vollkommen verstecken lässt, der aber keinesfalls gravierend ist.
Weiterhin ist NXPowerLite nach der Installation als Add-In bei Microsoft Office verfügbar, womit sich Dokumente “on-the-fly” optimieren lassen. Benutzt man Lotus Notes, Outlook oder Windows Mail, so besteht ebenfalls die Möglichkeit, Anhänge automatisch beim Versenden optimieren zu lassen. Zu guter Letzt ist noch erwähnenswert, dass man auch ganze Verzeichnisse auf einmal optimieren kann. So lässt sich der Speicherplatzbedarf eines ganzen Fotoalbums mit 200 JPEGs mit nur wenigen Klicks erheblich verringern.

Zusammengefasst ist NXPowerLite ein ungemein nützliches Tool, vor allem für Nutzer, die mit vielen und großen Office-Dokumenten arbeiten (oder arbeiten müssen ;-)). Auch die automatische Optimierung von E-Mail-Anhängen und Verzeichnissen spart unter Umständen äußert viel Zeit und Speicherplatz. Das Programm ist als Testversion auf der Website von Globell verfügbar und für 39,99 € käuflich zu erwerben.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: gut
Optik: sehr gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: gut

Verfasst von max

25. Juni 2009 um 12:19

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