SoftwareKaufen.de › Reviews & Infos

Aktuelle Reviews und Infos rund um Software!

Archiv für Juni 2009

PSPad Editor

keine Kommentare

pspad_editor.jpgDer von Jan Fiala entwickelte PSPad Editor ist eine speziell auf Programmierer und Webdesigner zugeschnittene Software, die eine Menge an nützlichen Features bietet. Der Editor ist als Freeware auf http://www.pspad.com/de/ erhältlich.

Nachdem ich mir den PSPad Editor heruntergeladen und installiert habe, unterziehe ich den Syntax-Highlighter direkt zu Beginn einem kleinen “Härtetest” und öffne ein HTML-Dokument, das sowohl JavaScript- als auch PHP-Bereiche enthält. Während ich schon viele Editoren erlebt habe, die an so etwas gescheitert sind, verblüfft mich der PSPad zugegebenerweise. Er erkennt automatisch die gemischte Syntax und stellt diese von daher mit dem HTML Multihighlighter dar. Nicht schelcht für den Anfang. Der erste Eindruck stimmt schon mal.

Als nächstes begebe ich mich auf eine kleine Erkundungstour, um auch die anderen Features ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Dabei will ich aber hier nur auf die wichtigsten genauer eingehen.

Was zunächst etwas banal erscheint, aber ungemein nützlich ist (und mich von daher sehr erfreut), sind zum einen die Unicode-Unterstützung und zum anderen die Umwandlung zwischen Windows-, Unix- und Mac-Zeilenumbrüchen. Desweiteren entdecke ich bei den Werkzeugen Möglichkeiten zur Rechtschreibeüberprüfung, zur Aufzeichnung von Makros, zur Prüfsummenberechnung und vieles mehr. Besonders hervorheben möchte ich aber noch die eingebaute HTML-Vorschau, die HTML-Code-Kontrolle und die Möglichkeit, sich neben den vielen schon verfügbaren Syntax-Highlightern (u. a. C, C++, CSS, HTML, Java, JavaScript, PHP, Perl, Python, …) auch eigene definieren zu können.

Die Benutzeroberfläche ist sehr übersichtlich gestaltet. Unter den allseits bekannten Symbolleisten im oberen Teil des Fensters findet man einen dreigeteilten Hauptbereich. Links befindet sich der Explorer, der es ermöglicht, im aktuellen Projekt oder dem Windows-Explorer zu browsen, oder aber eine Verbindung mit einem FTP-Server herzustellen. In der Mitte befindet sich der eigentliche Editor, wahlweise mit oder ohne Zeilennummern. Rechts befindet sich der Code-Explorer, der das aktuell geöffnete Dokument in einer Baumstruktur darstellt, in der sich Programmierfehler (besonders bei HTML) leicht auffinden lassen (was ich persönlich besonders nützlich finde).

Alles in allem ist der PSPad Editor eine hervorragende Wahl für Programmierer, Webdesigner und alle, die es werden wollen. Die Software ist verfügbar für Windows XP und Vista. Wem das eigentliche Programm an sich nicht reicht, kann sich unter http://www.pspad.com/de/ noch einige schicke Plug-Ins besorgen.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: sehr gut
Verfügbarkeit: gut

d

Verfasst von max

30. Juni 2009 um 11:14

Globell NXPowerLite 4

keine Kommentare

nxpowerlite_screen.pngNXPowerLite 4 verspricht eine Optimierung von Microsoft-Office-Dateien um bis zu 98% ohne Qualitätsverlust. Das hört sich natürlich sehr interessant an und ist Grund genug, das Programm einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Voraussetzungen zum erfolgreichen Betrieb von NXPowerLite sind Microsoft Windows und Office jeweils mindestens in der Version 2000. Aufgrunddessen ist die Optimierung von Word-, Excel- und PowerPoint-, aber auch JPEG-Dateien möglich. Nach der erfolgreichen Installation begutachte ich die sehr übersichtliche Benutzeroberfläche. Im oberen Teil können Dateien und Ordner hinzugefügt werden, die dann nach der Auswahl der Einstellungen im unteren Teil optimiert werden sollen. Vorgegebene Optimierungsprofile sind Bildschirm, Drucken und Mobiles Gerät, wobei die Namen natürlich für sich sprechen. Darüber hinaus kann man aber auch benutzerdefinierte Profile erstellen, wobei hier die Ausgabegröße, für die optimiert werden soll (z. B. 1024×768 oder 480×480) und die JPEG-Qualität (von 1 bis 9) besonders ausschlaggebend sind.

Ich bastele mir einige Office-Dokumente zum Testen zusammen, wobei ich massenweise Bilder, Diagramme und Animationen verwende, um die Dateigröße nach Möglichkeit in den Megabyte-Bereich zu treiben. Danach spiele ich ein bisschen an den Einstellungen herum und optimiere munter drauf los.

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Die Erkenntnis nach meinem ersten Test ist, dass von den vorgegebenen Einstellungen “Mobiles Gerät” das beste Ergebnis erzielt (25 %); danach kommt “Bildschirm” (10 %) und schließlich “Drucken” (8 %). Das sind leider noch nicht ganz die versprochenen 98 %, aber das kann ja noch werden… Also drehe ich an den benutzerdefinierten Einstellungen herum und optimiere für ein mobiles Gerät bei schlechtester JPEG-Qualität. Hier bekomme ich immerhin einen Optimierungsgrad von 29 %. Viel mehr geht für mein Test-Dokument allerdings nicht. Und die Qualität sieht bei JPEG-Qualität 1 auch eher grausig aus. (Zum Vergleich will ich noch erwähnen, dass dieselbe Datei gezippt nur eine Kompressionsrate von 5 % erreicht hat)

Nach einigen weiteren Tests kann ich als mein bestes Ergebnis schließlich einen Optimierungsgrad von 59 % für mobile Geräte bei einer randvoll gestopften PowerPoint-Präsentation vorweisen. Das ist wirklich kein schlechtes Ergebnis und dass ich die 98 % nicht erreichen konnte, mag natürlich an der Struktur meiner auf die Schnelle zusammengestellten Testdokumente liegen. Insgesamt lässt sich sagen, dass der Optimierungsgrad steigt, je kleiner man die Ausgabegröße und die JPEG-Qualität wählt. Die vorgegebenen Profile wählen eine mittlere JPEG-Qualität, womit sich ein gewisser Qualitätsverlust nicht vollkommen verstecken lässt, der aber keinesfalls gravierend ist.
Weiterhin ist NXPowerLite nach der Installation als Add-In bei Microsoft Office verfügbar, womit sich Dokumente “on-the-fly” optimieren lassen. Benutzt man Lotus Notes, Outlook oder Windows Mail, so besteht ebenfalls die Möglichkeit, Anhänge automatisch beim Versenden optimieren zu lassen. Zu guter Letzt ist noch erwähnenswert, dass man auch ganze Verzeichnisse auf einmal optimieren kann. So lässt sich der Speicherplatzbedarf eines ganzen Fotoalbums mit 200 JPEGs mit nur wenigen Klicks erheblich verringern.

Zusammengefasst ist NXPowerLite ein ungemein nützliches Tool, vor allem für Nutzer, die mit vielen und großen Office-Dokumenten arbeiten (oder arbeiten müssen ;-)). Auch die automatische Optimierung von E-Mail-Anhängen und Verzeichnissen spart unter Umständen äußert viel Zeit und Speicherplatz. Das Programm ist als Testversion auf der Website von Globell verfügbar und für 39,99 € käuflich zu erwerben.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: gut
Optik: sehr gut
Aktualität: sehr gut
Funktionalität: gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: gut

Verfasst von max

25. Juni 2009 um 12:19

1-abc.net Security Box 1

keine Kommentare

security_box.jpgDie Security Box von 1-abc.net vereint sechs nützliche Tools in einem Programm. Mit dabei sind der Password Organizer, der File Encrypter, ein Backup-Tool, das Personal Diary, der File Washer und der Synchronizer.

Der Password Organizer ermöglicht es, Datensätze bestehend aus Login-Name, Passwort, Kommentar und Acoount-Adresse (z. B. einer Website) in einer per Master-Passwort geschützten Datenbank abzuspeichern. Optional kann man die Passwörter ausblenden lassen und sich sichere Passwörter von einem Generator erzeugen lassen.

Mittels des File Encrypters ist es möglich, Dateien mit verschiedenen Methoden, die entsprechend unterschiedliche Sicherheit garantieren, zu ver- und entschlüsseln. Dabei kann man zwischen simplen Verfahren ohne Passwortschutz und modernen Verfahren mit hohem Schutz, wie z. B. AES (Advanced Encryption Standard) wählen.

Das Backup-Tool ermöglicht es, einmalig oder automatisch in gewissen Abständen Sicherungskopien von wichtigen Daten anzulegen.

Das Personal Diary verspricht das sichere Führen eines persönlichen Tagebuchs, das mittels eines Master-Passworts geschützt wird. Einträge können per Klick auf den entsprechenden Tag im Kalender gelesen und bearbeitet werden.

Der File Washer verspricht das spurenlose Löschen von sensiblen Daten. Auch hier können verschiedene Verfahren (mit Erklärung) ausgewählt werden, die wiederum unterschiedliche Sicherheiten garantieren.

Zu guter letzt gibt es noch den Synchronizer, mit dem es möglich ist, Verzeichnisse zu synchronisieren. Dabei kann auch hier das automatische Abgleichen in gewissen Zeitabständen festgelegt werden.

Insgesamt ist die Security Box ein schnörkelloses Tool für Windows XP und Vista mit allen Grundfunktionen, aber ohne große Extras, das hält, was es verspricht. Installation und Arbeit mit dem Programm laufen problemlos ab, wobei auch eine nützliche Hilfedatei verfügbar ist. Als Testversion kann es auf der Seite des Herstellers heruntergeladen werden. Die Vollversion kostet 29,99 €.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: sehr gut
Optik: befriedigend
Aktualität: gut
Funktionalität: gut
Preis-Leistungs-Verhältnis: befriedigend

Verfasst von max

24. Juni 2009 um 11:04

Binerus 3D Image Commander

keine Kommentare

3d_image_commander.jpgDer 3D Image Commander von Binerus verspricht das professionelle Erstellen von edlen Thumbnails in 3D-Optik. Eine Sharewareversion kann auf der Seite des Herstellers heruntergeladen werden.

Nachdem ich das Programm heruntergeladen und installiert habe, tut sich vor mir eine recht schlicht und in Englisch gehaltene Benutzeroberfläche im momentan ja allseits bekannten Apple-Look auf. In der Navigationsleiste am oberen Rand hat man die Möglichkeit, ein neues Bild hinzuzufügen, die aktuelle Arbeit zu verwerfen und das momentan bearbeitete Bild zuzuschneiden. In der Werkzeugpalette am rechten Rand sind darüber hinaus die folgenden Werkzeuge verfügbar: Rahmen (mit Ecken, Radius, Linienstil und Schatten), Hintergrundfarbe, Reflektion, Rotation und Beugung.

Ich probiere die Funktion “Bild hinzufügen” aus und benutze dafür meinen aktuellen Desktophintergrund. Dieser erscheint nun in der Mitte der Arbeitsfläche inklusive der voreingestellten 3D-Optionen. Will heißen, er ist leicht nach hinten rotiert, hat einen weißen Rahmen mit zwei verschiedenen Eckenstilen und reflektiert auf dem schwarzen Hintergrund. Das sieht an sich ganz schick aus. Ich spiele ein bisschen an den verfügbaren Werkzeugen herum und habe sehr schnell alles durchprobiert. Danach wende ich mich dem Zuschneiden-Tool zu und bemerke das große Manko dieser Software: Da ich auch nach langer Suche keine Funktion gefunden hatte, mit der man die Größe des ausgegebenen Bildes manipulieren konnte, kommt dieses auch nur bei bestimmten Inputgrößen einigermaßen scharf daher. Besonders hinderlich war das, als ich versucht habe, ein schickes 3D-Bild aus einer 100×100-px-Grafik zu erstellen. Das Ergebnis war gelinde gesagt bescheiden. Erwähnen will ich dabei allerdings noch, dass der Output immerhin in vier verschiedenen Formaten (PNG, JPG, GIF, BMP) und mit Transparenz möglich ist.

Alles in allem ist der 3D Image Commander ein Grafiktool, das weniger bietet, als es zunächst den Anschein macht. Zur Erstellung hübscher Thumbnails für ausreichend große Grafiken und Bilder eignet es sich gut, wobei der Output bei entsprechend kleinen und zu großen Inputgrößen leider unscharf und damit eher hässlich wird. Eine Vollversion der Software kann für $ 39,95 (umgerechnet ca. 30 €) erworben werden und läuft auf Windows oder Mac.

Gesamtwertung:
Benutzerfreundlichkeit: befriedigend
Optik: gut
Aktualität: befriedigend
Funktionalität: befriedigend
Preis-Leistungs-Verhältnis: mangelhaft

Verfasst von max

23. Juni 2009 um 11:44